Das aktuelle Wetter Gelsenkirchen 8°C
Kriminalität

Nach Raubüberfall auf Leihhaus in Gelsenkirchen - Polizei hat noch keine heiße Spur

22.05.2012 | 15:53 Uhr
Nach dem Überfall setzten sie die Täter den Mercedes Sprinter in Brand, der sofort in Flammen stand. Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen.   Die Polizei hat bei der Fahndung nach den Tätern, die am Montag ein Leihhaus in Gelsenkirchen überfallen haben, noch keine heíße Spur. Klar sei nach Abschluss der Vernehmungen nur, "dass diese Tat von langer Hand geplant wurde". Ein Verbrechen wie das hat die Gelsenkirchener Polizei noch nicht erlebt.

Dreister Überfall auf Leihhaus

Der spektakuläre Raubüberfall am Montagmittag auf das Leihgeschäft Grüne an der Weberstraße 25 in der Altstadt sorgte für großes Aufsehen . Auch der Polizei ist ein solches Vorgehen noch nicht begegnet, wie ein Behördensprecher mitteilte. Die Vernehmungen seien abgeschlossen hieß es am Dienstag im Polizeipräsidium, eine heiße Spur aber würde es aktuell noch nicht geben. „Klar ist aber, dass diese Tat nicht spontan durchgeführt worden ist, sondern von langer Hand geplant wurde.“ Dazu seien zu viele Details bekannt gewesen, wie etwa das geöffnete Fenster in der ersten Etage, durch das die fünf bewaffneten Männer in die Geschäftsräume eingestiegen sind, wo sie aus den Tresoren Bargeld und Schmuck entwendeten.



Kommentare
23.05.2012
08:42
"gewisse - bildungsferne - Schichten"
von willi_wurst | #2

So bildungsfern scheinen gewisse "Schichten" gar nicht zu sein - finden diese Schichten doch immer wieder Möglichkeiten, ihrem - wenn auch strafbaren - Job nachzugehen.

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dort so "reiche" Beute gemacht wurde, Dank der tollen Beschreibung (Autoklau, als "Maler" über die Fassade klettern, kassieren, Auto anstecken und abhauen) wird es sicherlich irgendwann Nachahmer geben...

Und die Polizei rennt aufgrund viel zu dünner Personaldecke wieder mal hinterher.

Glück nur, dass es offensichtlich zu keinen Personenschäden kam.

22.05.2012
16:21
Nach Raubüberfall auf Leihhaus in Gelsenkirchen - Polizei hat noch keine heiße Spur
von Funakoshi | #1

Wirklich erstaunlich! Sollten gewisse - bildungsferne - Schichten sich doch tatsächlich den Film "Rififi" angesehen haben;-)!!!!

Aus dem Ressort
Drei Gemeinden in Gelsenkirchen feiern ihre Vereinigung
Evangelische Kirche
Der Trend zum Kirchenaustritt macht um den Kirchenkreis Gelsenkirchen-Wattenscheid keinen Bogen. Die Folgen sind bekannt. Rückzug aus der Trägerschaft etlicher evangelischer Kindergärten, Entwidmung von Kirchen ... sparen eben. Auch durch die Schaffung so genannter Gemeinde-Kooperationsräume.
Puppenbühne der Polizei Gelsenkirchen feiert 50. Jubiläum
Verkehrserziehung
Sinn und Zweck der Gelsenkirchener Bühne ist aber nach wie vor derselbe: Auf spielerische Art lernen Kinder, wie sie den Straßenverkehr sicherer meistern. Das Puppenspiel für Vorschulkinder übernehmen Verkehrssicherheitsberater der Polizei.
Awo-Miarbeiter demonstrieren in der Innenstadt
Warnstreik
Gelsenkirchen.Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt (Awo) setzten am heutigen Mittwoch ihre Streikaktionen in Gelsenkirchen fort. Um 14 Uhr wird auf dem Bahnhofsvorplatz der Rote Teppich ausgerollt,
Polizei Gelsenkirchen will Einbrüchen Riegel vorschieben
Einbruchskriminalität
Die Zahlen sind besorgniserregend: Bis September 2014 hat die Polizei Gelsenkirchen mehr als 770 Einbrüche und darunter mehr als 550 Einbrüche in Mehrfamilienhäusern registriert, allein die Zahl der Einbruchsversuche ist auf den Rekordwert von 46 Prozent gestiegen - höchste Zeit also, die...
Massive Hooligan-Gewalt ist für Gelsenkirchener Polizei neu
Fußballrandale
Eine Ermittlungskommission soll nun die schwere Fußball-Randale im Gelsenkirchener Hauptbahnhof nach dem Schalker Heimspiel aufarbeiten. Die verletzten Beamten sind wieder dienstfähig. Die Polizeipräsidentin besuchte Montag Gastronomen am Bahnhof, deren Läden von den Schlägereien betroffen waren.
Umfrage

Geht es nach dem Willen der nordrhein-westfälischen Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK), dann sollen langjährige Empfänger von Hartz IV, die kaum noch Aussicht auf Rückkehr auf einen regulären Arbeitsplatz haben, als „Assistenten“ in Schulen, Kitas sowie Alt- und Pflegeheimen eingesetzt werden. Im Gegenzug werden ihre Sozialleistungen aufgestockt und künftig als „Gehalt“ gezahlt. Was halten Sie davon?

 
Fotos und Videos