Wofür sich Peer Steinbrück in Essen bezahlen ließ
30.10.2012 | 12:58 Uhr 2012-10-30T12:58:34+0100
Essen. Für einen Vortrag bei der National-Bank in Essen im September hat Peer Steinbrück sich 15.000 Euro bezahlen lassen. Lobbyarbeit? Mitnichten, denn der Auftraggeber kam in Steinbrücks Rede nur am Rande vor. Der SPD-Kanzlerkandidat spulte routiniert sein Programm ab, wie man es aus Talkshows kennt.
Die Essener Philharmonie war mit 1800 Gästen nahezu ausgebucht, als Peer Steinbrück am 5. September 2011 beim Finanzforum der National-Bank über die Euro-Krise plauderte. Die guten Kunden, die das Essener Geldhaus eingeladen hatte, waren begeistert über die Thesen des SPD-Politikers und sparten nicht mit Beifall. Auf seiner am Montag veröffentlichten Liste taucht der Essener Termin unter der Rubrik „Stufe 3“ auf . Die National-Bank ließ sich den Promi-Besuch 15.000 Euro kosten.
Seinem Sponsor fühlte sich Steinbrück am Rednerpult aber nicht allzu stark verpflichtet. Mit einem ironischen Unterton erwähnte er am Anfang einmal, dass er bei der National-Bank zu Gast sei. Ansonsten spulte der SPD-Politiker weitgehend ohne Manuskript sein Programm ab, wie man es auch aus Talkshows und Interviews kennt.
„Griechenland ist pleite“, erklärte er und sprach sich gegen einen Austritt aus der Euro-Zone aus. In der anschließenden Diskussion musste sich Steinbrück am Ende auch noch unangenehme Fragen gefallen lassen. Zum Beispiel, warum er als Ministerpräsident so hohe Schulden für NRW angehäuft habe…

20:53
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17:59
Sieht auf obigem Foto aus, als würde er schon umkippen...
13:09
Zuerst erwarte ich jetzt mal - die anderen "NEBENVERDIENER" haben nach zuziehen.
Hier sollten sich besonders die Kritiker aus CDU/FDP angesprochen fühlen.
Ich fühle mich angesprochen! Es will aber nur der Honorarkanzlerkandidat Steinbrück Kanzler werden. Da muß man dann schon mal genauer hinsehen! Mehr nicht.
och wir hatten sogar jemanden der war nich Kanzlerkandidat sondern Kanzler und war in einen Spendenskandal verwickelt.
Wir leisten uns zur Zeit sogar einen Finanzminister mit Dreck am Stecken.
Welche Maßstäbe gelten da?
Die Spenden, die der verdiente Altbundeskanzler Helmut Kohl eingeworben hat, hat Altkanzler Gerd, ebenfalls mit Gas, schon 10 mal eingenomme. Ob verdient, ist die Frage, die nur die SPD beantworten kann.
Die Zahlen, die unser Finazminister Schäuble heute präsentiert hat, sind jedenfalls unereichte Klasse! Das sieht in NRW leider total anders aus! Da zählt nur noch Prinzip Hoffnung.
einfach mal Brille abnehmen - sorgt für Durchblick
Nicht nötig! Die Gläser sind sauber und die Parallaxe stimmt!
12:31
Die Frage ist auch, wofür sich Peer Steinbrück in Bochum bezahlen ließ? Da wird für einen Vortrag bei den Stadtwerken Bochum die Höchssumme von 25.000 € ausgewiesen. Da ist die Freude aber auch ganz bei den Strom- und Gaskunden der Bochumer Stadtwerke! Von Preistreiberei will ich da bei diesem Kleckerbetrag von 25.000 € mal nicht sprechen. Wer hat den aber eigentlich zu diesem Vortrag eingeladen? Und warum überhaupt? Wenn man mal vom Standardhonorar 15.000 € ausgeht, bleiben 10.000 € übrig, die ich anstelle von Herrn Steinbrück, zum Ortsverband Bochum-Hamme überwiesen hätte. Damit die Genossen da endlich mal den Mund halten und nicht immer rustänkern!
10:15
Die Debatte über die Nebeneinkünfte Steinbrücks wurde sicher von Vertretern der Regierungsfraktionen angezettelt, da Ihnen dieser als Kandidat gefährlich werden könnte.
Ob jetzt die Veröffentlichung aller Honorare von CDU- und FDP-Honorarempfängern folgt?
Da habe ich erhebliche Zweifel!
Auch aus dem Artikel geht hervor, dass Steinbrück "rücksichtslos" gegen seine Einlader ist. Ob das bei den CDU/FDP-Redner auch so ist?
Sie haben Steinbrück richtig eingestuft: "rücksichtslos" und deshalb nicht geeignet. Der taugt eventuell als Pferdepfleger für die Kavallerie.
CDU/FDP Redner fangen doch jeden Satz an mit:
Lieber Herr Ackermann......................
09:55
Schauen sie doch mal in die Kommunalpolitik, wie viele von denen
im Vorstand sind oder im Aufsichtsrat sitzen. Oft dann noch in städtischen Gesellschaften, wo der Bürger dann Gebühren zu bezahlen hat, die die vorher
beschlossen haben!
08:11
Mich würde mal interessieren worüber der Müllermeister Michel Glos CSU eigentlich referiert und eine Viertelmillion bekommen hat. Als Wirtschaftsminister war der Mann ja eher eine "Nullnummer".
07:46
Steinbrück hat die Hosen runtergelassen. Was dabei rausgekommen ist, ist durchaus kritisch zu bewerten. Aber wo sind jetzt Gröhe und Döring? Ausgeraucht? Kein Wort zu hören. Es wird wohl die Angst vor Offenlegung der Honorare der Koalitionsabgeordnenten umgehen, durch wen auch immer. Der Quatsch mit dem Abgeordnentenschutz ist doch nur vorgeschoben, das glaubt vielleicht noch woellybroncezeit. Da werden sicher Parteispenden eine Rolle spielen, frei nach den großen Lehrmeistern. Ist es nicht so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen. Man darf gespannt sein, wie lange noch die Mauer noch hält.
Die Frage ist auch, wofür sich Peer Steinbrück in Bochum bezahlen ließ? Da wird für einen Vortrag bei den Stadtwerken Bochum die Höchssumme von 25.000 € ausgewiesen. Da ist die Freude aber auch ganz bei den Strom- und Gaskunden der Bochumer Stadtwerke! Von Preistreiberei will ich da bei diesem Kleckerbetrag von 25.000 € mal nicht sprechen. Wer hat den aber eigentlich zu diesem Vortrag eingeladen? Und warum überhaupt? Wenn man mal vom Standardhonorar 15.000 € ausgeht, bleiben 10.000 € übrig, die ich anstelle von Herrn Steinbrück, zum Ortsverband Bochum-Hamme überwiesen hätte. Damit die Genossen da endlich mal den Mund halten und nicht immer rumstänkern! In Gelsenkirchen hat der Honorarkanzlerkandidat übrigens auch vorgetragen.
23:27
So langsam wird es langweilig und peinlich liebe WAZ
22:03
Er hat das Problem nicht begriffen oder lenkt bewusst davon ab:
Es geht hier nicht um die Höhe der Bezüge oder um Transparenz bei den anderen. Es geht darum, dass er den Job als MdB vernachlässigt hat. Er sprach lieber und mehr für Geld vor der Wirtschaft als im Reichstag!