Stadt: Stau im Süden hat bald ein Ende
26.08.2010 | 20:23 Uhr 2010-08-26T20:23:00+0200
Essen.Baustelle auf der Wuppertaler Straße, Baustelle auf der Heisinger Straße, Baustelle auf der Langenberger Straße – für Autofahrer in Richtung Stadtmitte gab’s in den vergangenen Tagen im Essener Süden kaum ein Durchkommen (die NRZ berichtete).
Während die FDP angesichts der Verkehrsbehinderungen bereits von „Chaos“ spricht, gab die Stadtverwaltung gestern Entwarnung: Spätestens bis zum kommenden Samstagmittag sollen alle drei Engpässe beseitigt sein.
Während die Baustellen an der Langenberger und an der Heisinger Straße geplant waren, verschärften zwei unvorhergesehene Pannen im Bereich Wuppertaler Straße/Frankenstraße und Ruhrallee/Westfalenstraße die Situation. Hier war eine Fahrbahnseite abgesackt, zudem geriet die Ampelschaltung aus dem Takt. Die Grünphase war sechs Sekunden kürzer als eigentlich vorgesehen, als Folge staute sich der Verkehr auf der Wuppertaler Straße zeitweise bis nach Kupferdreh. Da dieser Zustand auch nach Beseitigung der technischen Probleme ab Montag wieder zum Normalfall wird, fordert die FDP eine „Optimierung“ der Ampelschaltung.
20:30
Heute morgen um 10 Uhr (keine Berufsverkehrszeit) ging an der Kreuzung Wuppertaler-Franken-Maria-Jucharzstr. nichts mehr. Fortwährend blockierten Autos und LKW´s die Kreuzung. 18 Uhr war es genauso. Da rief ich die Polzei an, der Beamte der Wache Essen-Süd sagte, Was sollen wir tun?. Als ich sagte, sie sollten anwesend sein, die Wildwestsituation regeln, da meinte er, dafür hätten sie keine Leute. Die Stadt sei dafür zuständig...
Da fühlte ich mich an die Love Parade in Duisburg erinnert... Mir graut schon vor Montag, da muss ich in den Berufsverkehr...
11:11
Sonst brauche ich immer 15 bis 17 Minuten nach Kettwig von Heisingen, dank der Baustelle auf der Heisinger fahr ich nun über Dilldorf, Hammerstraße, Werden und dann nach Kettwig - dauert 25 Minuten aber ich stehe nicht im Stau.
10:39
Ein halbe Stunde brauchte ich heute Morgen für 1000 Meter, das war der absolute Hammer...
08:41
Wie kann man Baustellen so bekloppt planen? Macht doch direkt alle Strassen komplett dicht, dann fahre ich bald von kupferdreh über Wuppertal in duie Essener Innenstadt! Das noch niemand amok gelaufen ist wie im Film Falling down ist ein Wunder!
08:33
Wieso Ampelschaltungen verbessern?
Mehr Stau = Mehr Spritverbrauch = Höhere Steuereinnahmen.
Umweltzone über einer Autobahnbrücke (Werrastr.) der nächste Scherz der Verantwortlichen.
Autofahrer waren sind und werden immer eine Geldgarantie für bequem sitzende Politik sein.
Egal. Übrigens einen schönen Dank auch an die Kreuzungsblockierer bei Stau, vorausschauen und denken beim fahren hilft viel.
07:19
Die Ampelschaltung ist auch die Hauptursache für die sonst auftretenden Staus. Auch die beiden Vorampeln auf der Wuppertaler Straße Richtung Norden vor der Kreuzung Frankenstraße haben nur den Zweck, den Verkehr auszubremsen. Statt eines Ruhralleetunnels sollte man die Ampelschaltung weiter optimieren, die Vorampeln evt. ganz weglassen und das Tempo zu den Spitzenzeiten auf 50 km/h limitieren, dann passen auch mehr Fahrzeuge auf die Straße und die könnten dann sogar fahren statt stehen. Billiger als ein solcher Tunnel wäre das auch.
06:39
Autofahrer die den Bereich der Baustellen über Nebenstraßen versuchten zu entspannen wurden von unserer Polizei an der Durchfahrt gehindert. Die Polizei hätte die unmöglich eingerichtete Ampelschaltung aussetzen und den Verkehr selber Regeln können. Aber die gängeln lieber die Autofahrer.
20:54
Und was ist mit der baustelle in Heidhausen auf der B224? zum zweiten male innerhalb von zwei Jahren reißen die Stadtwerke Essen dort die Straße auf. Ich frag mich wieso?