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„Motel One“ heizt der Essener Hotelszene ein

02.02.2012 | 19:37 Uhr
„Motel One“ heizt der Essener Hotelszene ein
Foto: Klaus Micke

Essen.   Mit einer Mischung aus hochwertigen Ausstattungs-Materialien, dem Styling in Türkis und Braun und günstigen Zimmerpreisen (ab 69 Euro die Nacht) dürfte die Münchner Hotelkette „Motel One“ ab sofort auch dem hiesigen Beherbergungsmarkt kräftig einheizen. Das erste Haus im Ruhrgebiet steht in Essen.

Ihr erstes Haus im Ruhrgebiet hat die Hotel-KetteMotel One “ in Essen errichtet: Im alten Heroldhaus warten 217 Zimmer auf Gäste.

Zu erkennen sind sie auch im mittlerweile 39. Haus am knisternden Kamin. Doch wer bei diesen eisigen Temperaturen die Lobby des funkelnagelneuen „Motel One“ im alten Heroldhaus am Kennedyplatz entert, um sich am lodernden Feuerchen aufzuwärmen, wird spätestens dann merken: Da fackelt ja nur ein Filmchen, das einem allenfalls gefühlt anheimelnde Atmosphäre beschert.

Schandfleck wird zum Schmuckstück

Sei’s drum, mit ihrer gelungenen Mischung aus hochwertigen Ausstattungs-Materialien, dem Styling in Türkis und Braun und günstigen Zimmerpreisen (in Essen ab 69 Euro die Nacht) dürfte die Münchner Hotelkette „Motel One“ ab sofort auch dem hiesigen Beherbergungsmarkt kräftig einheizen.

Motel One in Essen

Für rund 15 Millionen Euro hat das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen die über Jahre leer stehende und – zumindest bei der Fassade – denkmalgeschützte Immobilie behutsam herausgeputzt und damit einen oft beklagten Schandfleck der Innenstadt in ein architektonisches Schmuckstück (zurück-)verwandelt.

Lokales Flair beschert dazu eine Schwarz-Weiß-Bilderreihe des Essener Fotografen Horst Lang aus den 1950er Jahren, eine Darstellung der Heiligen Barbara (die Schutzheilige der Bergleute) und der unvermeidliche Gruß an der Rezeption, den man auch „Motel One“ zurufen möchte, die neues Leben in die City bringen: „Glück auf“.

Wolfgang Kintscher

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