Frau im Schlaf erschlagen
09.12.2008 | 20:29 Uhr 2008-12-09T20:29:04+0100KRIMINALITÄT. 62-jähriger Stoppenberger unter Mordverdacht. Behörden gehen von Heimtücke aus.
Einen Tag nach dem gewaltsamen Tod einer 47-Jährigen in der Wohnung an der Ernestinenstraße in Stoppenberg wirft die Staatsanwaltschaft dem 62 Jahre alten Ehemann vor, seine Frau ermordet zu haben. "Wir gehen davon, dass die Ehefrau im Schlaf erschlagen wurde", sagte Oberstaatsanwältin Birgit Jürgens gestern auf Nachfrage: "Das ist Heimtücke" und somit ein juristisches Mordmerkmal.
Der als verwirrt geltende Mann wird zunächst in einer psychiatrischen Klinik untergebracht, um seine Schuldfähigkeit untersuchen zu lassen. Wie die NRZ berichtete, war er am Montag nach der Tat in der Wohnung seines Sohnes festgenommen worden. Um dorthin zu kommen, ließ er sich gegen 10 Uhr von einem Taxi an der Ernestinenstraße abholen. Die Polizei bittet den Fahrer, sich zu melden: Tel: 829-0.(j.m.)
06:22
Jetzt ist es sogar schon verboten, seine Ehefrau zu erschlagen.