Einbrecher rennt nach Schreckschüssen durch geschlossene Glastür
14.11.2012 | 13:47 Uhr 2012-11-14T13:47:58+0100
Essen. Mit einer Schreckschusspistole hat ein Hauseigentümer in Essen-Kettwig einen Einbrecher in die Flucht geschlagen. Der Täter rannte vor lauter Schreck durch eine geschlossene Glastür. Gleich mehrere Nachbarn alarmierten die Polizei, weil sie die Schüsse gehört hatten.
Ein 42-jähriger Hauseigentümer hörte Dienstagabend verdächtige Geräusche im Treppenhaus seines Einfamilienhauses in Essen-Kettwig. Da er sich im oberen Bereich des Hauses befand, vermutete er zunächst seine gehbehinderte Mutter als Verursacherin. Er schaute nach und begegnete einem Einbrecher, der eine Taschenlampe und einen spitzen Gegenstand - vermutlich ein Messer - in der Hand hielt.
Schreckschusspistole im Nachttischschrank
Der Hauseigentümer schrie den Mann an und griff zur Schreckschusspistole , die er im Nachttischschrank liegen hatte. Daraus gab er mehrere Schüsse ab. Der Täter flüchtete im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein. Dabei rannte er durch die Glasscheibe einer geschlossenen Terrassentür, womit er die Scheibe zerstörte und die Tür aus den Angeln riss. Trotzdem gelang ihm die Flucht. Er rannte die Böschung hoch in Richtung Schmachtenbergstraße und verschwand dort im Dunkeln. Er erbeutete eine Videokamera.
Die Polizei vermutet, dass der Mann nicht allein war. Vorher war beobachtet worden, wie eine Frau sich im Bereich des Hauses aufhielt. Vermutlich stand sie "Schmiere".
Nachbarn besorgt über schussähnliche Geräusche
Die Polizei wurde auf den Einbruch aufmerksam, weil mehrere Zeugen auf der Leitstelle anriefen und mitteilten, dass sie schussähnliche Geräusche gehört hätten. An der Straße trafen die eingesetzten Beamten auf den Hausbesitzer.
Beschreibung: etwa 25 Jahre alt, Glatze, ca. 1,72 m groß, hagere Statur, Deutscher oder russischer Herkunft, rote Handschuhe an den Händen, bekleidet mit einer dunkelgrünen Jacke.

17:28
Bei unserer Rechtsprechung muss der Hausherr noch damit rechnen, ein Verfahren wegen Körperverletzung an den Hals zu bekommen.
19:00
Schreckschusspistole? - Oh wie schade .....
18:16
Schön. Gefällt mir. So und nicht anders sollte es mit Einbrechern abgehen. Hoffe doch mal er hat sich mehr als nur ein bißchen weh getan.
Mitleid hab ich mit solchen Leuten auf jeden Fall mal gar nicht...
18:10
Hoffentlich hat sich der Einbrecher nicht noch verletzt......
17:05
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14:10
Bitte den hinweis schreiben das solch ein verhalten nicht sonderlich klug ist?
Wenn der Einbrecher bewaffnet gewesen währe hätten wir einen toten zu beklagen.
Korrekt, deswegen macht eine Schreckschusspistole auch wenig Sinn und hat keinerlei "nachhaltige" Wirkung!!!
Wenn eine Schreckschusspistole keinen Sinn macht, warum ist der Täter dann - wie im Artikel beschrieben - über "Stock und Stein" geflüchtet?
Hätte,wenn und aber-alles nur Gelaber!Rechtschreibung ist sexy....
14:09
Geht doch!
Glückauf Verbrecherabwehr!