400 Atomkraft-Gegner demonstrierten in Essen
21.03.2011 | 19:55 Uhr 2011-03-21T19:55:00+0100
Essen. Über 400 Atomkraft-Gegner demonstrierten in der Essener Innenstadt für ein Ende der Kernenergie in Deutschland und in der Welt - damit 300 mehr als bei der ersten Mahnwache. Parallel zogen 50 Montags-Demonstranten zur RWE-Zentrale.
Die außer Kontrolle geratene Situation im japanischen Fukushima ist Wasser auf die Mühlen der Anti-Atomkraft-Bewegung. Dies zeigte sich bei einer Mahnwache auf dem Willy-Brandt-Platz: Die Polizei zählte 400 Teilnehmer, mehr als bei der ersten Mahnwache in der vergangenen Woche, wo sich 100 Demonstranten einfanden. Mit dem simplen Sprechchor „Abschalten, Abschalten, Abschalten“ und „Hopp, Hopp, Hopp, Atomkraft-Stopp“ klagten sie das Ende der Nuklearenergie ein.
Nächste Mahnwache für 28. März angesetzt
Auf der Porschekanzel forderten 50 Demonstranten der Essener Montagsdemo parallel: „Weg mit der Atomkraft, weg mit dieser Regierung“. Via Megafon kritisierten sie „weltweite Desinformation über die Lage im Kernkraftwerk Fukushima“. Im Trott schlossen sie sich der Mahnwache unter dem Titel „Von RWEG gehen“ an und zogen zur Zentrale des Energieversorgers am Opernplatz. Dort trommelten altgediente Anti-Atom-Aktivisten vom Runden-Umwelttisch, Greenpeace, Grünen und Linken und viele junge Menschen fürs Aus der Kernenergie. Die nächste Mahnwache ist für den 28. März angesetzt, wenn Bundesumweltminister Norbert Röttgen beim „Politischen Forum Ruhr“ spricht.
10:30
Türken-Schießerei in Duisburg-Rheinhausen.
Ich bin heilfroh, dass in Deutschland die Chance größer ist einer verfehlten Einwanderungspolitik zum Opfer zu fallen als verstrahlt zu werden.
Allahu Akbar!
10:03
na die sollen sich besser mal alle einen job suchen statt sich sinnlosen happenings hinzugeben. würde mich nicht wundern, wenn bei solchen sit-ins nicht betäubungsmittel konsumiert werden würden. am besten die herrschaften auf fahrräder setzen und generatoren antreiben !
09:59
400 Leute? Ja das war ja mal eine Revolte. Großartig. Ich meine: Vor dem Abschalten erst mal was einschalten: Das Gehirn, wenn es denn geht.
Sämtliche in Tchernobyl und Japan vorgekommenen Störungen durch Schlamperei, technisches Versagen, Erdbeben und Tsunami, sind in Deutschland unmöglich. Und was hilft es uns, wenn wir von 58 Meilern in Frankreich bedroht sind bei überwiegendem Westwind.
NIX.
Mir sind deutsche Meiler lieber als französische.
Und wenn wir alle Meiler vom Netz nehmen, dann werden die Plakate neu bepinselt und dann geht es wieder gegen CO2. Die Leute sollen sich mal entscheiden.
08:32
@2: Bitte lesen:
http://www.faz.net/s/Rub469C43057F8C437CACC2DE9ED41B7950/DocEE253BFEB3C6D4B96905E3516D0C29D78ATplEcommonScontent.html
Vielleicht sollten die Demonstranten beim nächsten Mal auch gegen die Kohlekraftwerke demonstrieren .....
23:57
@1: Hallo Jörgel! Wenn an anderer Stelle (auch) falsch gehandelt wird, dann heißt das ja nicht automatisch, dass man selbst weiter falsch handeln muss. Zum Beispiel rase ich mit dem Auto auch nicht an Kindergärten und Schulbussen vorbei, nur weil Andere das tun... meiner Meinung nach ist es ein guter Grundsatz im Leben, mit positivem Beispiel voran zu gehen. Lieber Gruß.
20:40
Wenn die Demonstranten bekommen was sie wollen und in Deutschland alle Atomkraftwerke abgeschaltet sind, können wir uns ja entspannt zurücklehnen.
Aber was sieht man, wenn man mal auf die Karte schaut?
Das uns am nächsten stehende Atomkraftwerk steht in Belgien und es ist das älteste in Europa.
Dumm aber auch, dass sich im gesamten umliegenden Ausland keiner um die hiesigen Demonstranten kümmert und niemand im Traum daran denkt, seine AKW abzuschalten. Vor allem nicht die, die in Grenznähe zu Deutschland stehen.
Es ist aber auch eine Kreuz mit der Realität. Die wollen einfach nicht auf uns Deutsche hören, wo doch gerade wieder am deutschen Wesen die Welt genesen soll.
Können wir uns also die nächsten Jahrzehnte doch nicht so entspannt zurücklehnen...