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Weihnachtsmarkt in Hüthum

Nikolaus kam im Advents-Express

29.11.2009 | 16:17 Uhr

Hüthum. Mit dem Adventsexpress angereist waren Nikolaus und sein Swarter Piet zum Adventsmarkt im Schatten der Kirche. Zum 9. Mal hatte der Heimatverein Hüthum-Borghees unter seinem rührigen Vorsitzenden Gregor Reintjes auf dem Schulhof der Grundschule eine vorweihnachtliche Budenstadt aufgebaut.

Leider spielte das Wetter nicht mit. Böiger Wind und Regentropfen haben so manchen von einem Besuch abgehalten, denn es knubbelte sich in den engen Gassen nicht so wie in den Vorjahren.

Ein Garant für schöne Dinge

Dennoch: Der Hüthumer Adventsmarkt ist ein Garant für schöne Dinge. Und die sind meist handgemacht und demonstrieren die Kreativität der überwiegend privaten Marktbeschicker. Beispielsweise von Nils und Alexander Billmann. Die Dornicker haben Holzsterne in allen Größen mitgebracht und feierten in Hüthum Premiere: „Das ist unsere erste Teilnahme an einem Weihnachtsmarkt.”

War es auch für Hilde van der Laarse, die wunderschöne Acrylbilder anbot. Sie war von ihrer Bekannten Heike van der Heiden „im Schlepptau mitgenommen worden.” Heike van der Heiden hatte selbst gebastetelten Glas- und Edelsteinschmuck mitgebracht.

„In die kriegt man fast einen ganzen Einkauf hinein”, warb Jacinta Jansen für ihre selbst genähten Wendetaschen. Natürlich befanden sich unter den 60 Exemplaren auch kleinere Ausgaben. Gleich im Familienpack waren die Cornelissens gekommen. Vater Jan hatte Pilze, Räuchermännchen und Kerzenleuchter aus Holz gebastelt, Mutter Marlene dazu die passenden Fliegenpilze gehäkelt. Und im Verkauf wurden sie unterstützt von Tochter Helen.

Gamaschen hatten Christel und Irina Gast genäht: „ Die sind lecker warm und zudem modisch.” Bei der Frauengemeinschaft gab es neben Plätzchen und Marmelade frisch gebrannte Mandeln. Vorsitzende Ulla Elsenbusch: „Der Erlös geht an Bedürftige und an den Pastor, denn da fehlt ja noch Geld für die neue Trauerhalle.” In alter Brenntechnik entstehen die Arbeiten von Marianne Mark. Unter die Unikate hatten sich auch die heiligen drei Könige gesellt. Originell auch der weiße Kranz mit Lichterkette, den Jose´ Kerst aus 240 Butterbrottüten gebastelt hat.

Stimmungsvolle Musik spielte das Hüthumer Blasorchester. Für das leibliche Wohl war in fester und in flüssiger Form gesorgt. Wie mit dem „Hüthumer Domschatten” - einen Holunder, den der Winzer Dirk Kerkhof anbot.

Gisela Kohnen



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