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Benefizlauf

"Im Dienst der guten Sache"

22.03.2010 | 11:24 Uhr
"Im Dienst der guten Sache"

Emmerich. Zahlreiche Teilnehmer machten mit beim "Lauf für eine Welt ohne Kinderlähmung", den der Rotary Club Emmerich-Rees organisiert hatte.

Die siebenjährige Linda absolviert gerade ihre zweite Runde des Benefizlaufs der Rotarier, als sie sich spontan entscheidet, eine kleine Pause einzulegen und hinter den Absperrungen des Technischen Hilfswerks am Neumarkt ein kleines Interview zu geben. Die aufgeweckte Läuferin hat noch genug Puste, um zu erzählen, dass sie voll hinter dem steht, was sie macht: „Mir macht es einfach Spaß, zu rennen und so zu helfen.“ Auf die Frage, wie viele Runden sie noch laufen wolle, antwortet sie: „Mal sehen.“

So wie Linda dachten viele Emmericher Schüler, als sie sich beim „Lauf für eine Welt ohne Kinderlähmung“, der vom Rotary-Club Emmerich-Rees organisiert wurde, anmeldeten. Es zählte nicht die sportliche Höchstleistung oder der schönste Laufstil. Vielmehr war es die Masse an Teilnehmern, die beeindruckte: In Emmerich hatten sich im Vorfeld 1 000 Schüler und Eltern ihre Startnummer gesichert (die NRZ berichtete).

Wegen des Regens waren nur einige wenige zu Hause geblieben. Die Stimmung war bei den Rheinstädtern aber dennoch ausgezeichnet: Tapfer drehten die Sportler ihre Runden auf der 1,4 Kilometer langen Strecke durch die Emmericher Innenstadt.

Angefeuert durch die Zuschauer war um 11.15 Uhr der Startschuss gefallen. Die Organisatoren wiesen in ihren kurzen Grußworten auf eine „große Chance“ hin. Rotary-Präsident Georg Romen-Naegel erklärte, „dass es im letzten Jahr weltweit noch 1 500 Polio-Neuinfektionen gab.“

Unter dem Motto „End Polio Now“ kämpft Rotary International seit 1988 gegen die Kinderlähmung. Seitdem wurden zwei Milliarden Kinder geimpft und konnten so vor schwersten Behinderungen und Tod bewahrt werden.  Hans Pixa, District Governor der Rotarier im Bezirk Düsseldorf/Münster, rief den Teilnehmern zu: „Sie werden die Welt verändern, denn durch die Spendengelder können tausende Kinder vor der Kinderlähmung geschützt werden.“

Entscheidendes Jahr 2010

Einen kräftigen Applaus gab es für Dr. Erich Lycko, der die Aktion in allen Emmericher Schulen vorgestellt und das Thema Kinderlähmung so in das Bewusstsein der Lehrer und Schüler gerückt hat. Ehe sich die Menge vom Start- und Zielpunkt Stadtplatte in Bewegung setzen konnte, sprach Bürgermeister Johannes Diks von dem „entscheidenden Jahr 2010“: „Viele stellen sich durch ihre Teilnahme in den Dienst der guten Sache, so dass der Kampf gegen die Kinderlähmung bald gewonnen werden kann. Unsere Gelder kommen dort an, wo sie gebraucht werden.“ Und dann ging es auch für den Ersten Bürger Diks in passender Jogging-Kleidung mit der Startnummer Eins auf die Strecke.

Linda war auch ganz vorne dabei und der Wunsch, armen Kindern etwas für sie so Selbstverständliches wie eine Impfung zu schenken, trieb sie immer wieder an.

Tobias van Nüß



Kommentare
22.03.2010
16:57
Im Dienst der guten Sache
von Bonico | #1

Hallo Martha :: sammeln

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Die Frage: Ist ein Masterplan für die City sinnvoll?

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9%
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27%
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