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Gemeinschaftssinn bleibt aktuell

09.09.2007 | 02:31 Uhr

WOHNEN. Die Anwohner der Kolpingstraße feierten das 50jährige Bestehen der Siedlung. Ein musikalisches Ständchen und eine Fotoausstellung rundeten das Festprogramm ab.

ELTEN. Jakob "Köbi" Daams, Anwohner der ersten Stunde, hob in seiner Begrüßungsansprache den Gemeinschaftssinn aller Kolpingsiedler hervor. Ohne diesen wäre die Errichtung der 20 Häuser Mitte der 50er Jahre nicht möglich gewesen (die NRZ berichtete).

Da von den ursprünglich 20 Siedlern nur noch vier leben, hat sich das Leben in der Kolpingsiedlung verjüngt. Das Zusammengehörigkeitsgefühl jedoch halte bis heute an, und gelte auch für die nachfolgende Generation, so Daams weiter. Es war also kein Wunder, dass mit Sandra und Jürgen Kok, Linda und Horst Rölling, Gabi und Bernd Naß sowie Nicole und Hubert Derksen vier junge Ehepaare für die Organisation des Festes zuständig waren.

In der Messe ging Pater Fischer auf Besonderheiten der Siedlungsgemeinschaft ein: Man habe vieles miteinander durchlebt und bewältigt, Hoffnung, Trauer und auch Freude geteilt.

Ein Höhepunkt des Nachmittags war das Ständchen des Jugendorchesters im Musikverein Elten. Unter Leitung von Bernd Naß unterhielt es mit schmissigen Melodien die Zuhörer, zum Abschluss gekrönt durch den Bavaria-Marsch.

Eine Fotoausstellung illustrierte, wie mühsam und beschwerlich die Bauarbeiten waren. In heiterer Form besangen Daams, Heinrich Meisters und Clemens Roelevink die Entstehung ihrer Siedlung.

Den kulinarischen Höhepunkt des Tages lieferten Karlheinz Greshake und seine Frau Ljiljana. Sie hatten den Siedlern ein knuspriges Spanferkel zubereitet. (JS)



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Die NRZ fragt nun: Finden Sie die Pläne von Hüls gut?

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16%
Ja, weil Wohlfühlatmosphäre geschaffen wird.
7%
Nein, es wird zu wenig Verkaufsraum geschaffen.
30%
Nein, die Wohnungen werden zu luxuriös und damit zu teuer
9%
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15%
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