Widerstand gegen PR-Berater nach Loveparade-Drama
11.08.2010 | 16:12 Uhr 2010-08-11T16:12:00+0200
Duisburg.Duisburg. SPD, Grüne und Linke kritisieren die Beschäftigung eines hochbezahlten PR-Beraters nach der Loveparade-Katastrophe durch die Stadt.
Deutliche Worte findet die SPD-Fraktion zu Meldungen, dass Oberbürgermeister Adolf Sauerland über eine Anwaltskanzlei einen Medienberater engagiert hat. Nach Erkenntnissen der SPD-Fraktion liegt das Honorar bei bis zu 2000 Euro am Tag. Ratsherr Dieter Lieske, personalpolitischer Sprecher der Fraktion: „Das ist eine Unverschämtheit und völlig überflüssig. Die beste Medienarbeit für die Stadt ist jetzt die Übernahme politischer Verantwortung durch den Oberbürgermeister. Dafür braucht man keine teuren Medienberater, sondern lediglich einen normalen Verstand."
Lieske ist überzeugt, dass durch diesen Vorgang seitens des OB ein wachsendes Misstrauen gegenüber den Mitarbeitern der Stadtverwaltung deutlich wird. „Wenn Sauerland jetzt externe Presseberater zum Aufpolieren seines durch Fehler im öffentlichen Umgang mit der Katastrophe unwiederbringlich zerstörten Images beauftragt, stellt er damit auch die Loyalität seiner eigenen Presse-Mitarbeiter öffentlich in Frage und entzieht ihnen sein Vertrauen.“
Alle Akten offenlegen
Ähnlich sieht es Matthias Schneider, Sprecher der Duisburger Grünen: „Ein guter PR-Berater würde im Sinne der Stadt empfehlen, alle Akten offenzulegen.“
„Das ist der Gipfel der Unverschämtheiten. Ist die Peinlichkeitskette der Stadtspitze endlos?“ fragt Horst Werner Rook von der Links-Partei zur Beschäftigung eines PR-Beraters. Seine Parteiwill wissen, "welche Kosten dadurch für die hochverschuldete Stadt Duisburg entstehen, wer auf die absurde Idee gekommen ist, einen PR Strategen einzukaufen und wer die Kosten für diesen peinlichen Unfug trägt“.
Von der Stadt gab's zu der Anglegenheit um den PR-Berater nur eine kurze Stellungnahme: "Kein Kommentar!"

11:56
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00:17
Wir brauchen Aufklärung.
Und keine teueren PR-Berater.
Unverschämtheit.
Was machen die Staatsanwaltschaft und die polizeilichen Ermittlungen eigentlich?
Wir hören zu wenig.
17:12
Für ihre billigen Tricks zur Vertuschung der Verantwortlichkeiten der honorigen Gruppe um Sauerdrops, Rabe & Co fällt dieser jetzt eine ebenso teure wie durchschaubare Maßnahme ein, ohne Rücksicht auf Verluste; wie lange sieht die emsige Staatsanwaltschaft (mit 60 MA) eigentlich noch diesen Verdunkelungsversuchen zu ????
12:55
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12:52
Der Fisch stinkt vom Kopf her.........
17:57
indessen beschäftigt sich ein-uwe.de mit den repräsentativen online-umfragen der lokalmedien.
13:22
#70
Nee, nee, lass man noch ein paar Wochen und Monate so weiter gehen. Nur dann wird es eine Chance geben, dass selbst die letzten Träumer erkennen, wie sehr in der Politik die internen Bande über dem Wohl der Wähler stehen. Worte wie Filz und Vetternwirtschaft oder Parteifreund werden hier endlich mal mit Leben gefüllt.
Leider geht eine demokratische Partei dabei mit den Bach runter, aber wenn sie eben nicht anders wollen.....
Ich frage mich nur, wann die CDU endlich das C aus dem Namen streicht.
12:23
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12:23
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11:42
Die Duisburger Stadtspitze entwickelt sich durch das Loveparadedesaster zur Krönung kommunalpolitischem Missmanagement. An Peinlichkeit von vorne bis hinten nicht zu überbieten. Die zugehörige Partei CDU glänzt auch nicht besonders, außer dass Sie stur Ihrer Spitze folgt, was wiederum genug aussagt!!! Die Nachfolger der Duisburger CDU, auch ein möglicher Nachfolger von Sauerland aus den eigenen Reihen, die sind einfach nur zu bedauern…oder auch nicht, weil inzwischen die CDU und Ihre Versteckmichkasperle insgesamt zur Lachnummer verkommen.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Duselburger der Stadt-CDU dieses Verhalten schnell verzeihen. Viel Ärger hätte der Partei erspart werden können, wenn Sauerland die politische Verantwortung übernommen hätte.
Es wäre keinem Schuldeingeständnis gleich gekommen. Aufgrund dessen, wie Sauerland „regiert“(?), sollte man ernsthaft überlegen, ob man den Begriff „politische Verantwortung“ für Politiker nicht abschafft und auch entsprechende Konsequenzen nicht mehr verlangen darf. Was sind schon Rücktritte, wegen unerlaubten Gebrauches von Dienstwagen, geschönter Abrechnungen, von Toten bei einer Polizei-Schießerei oder ein paar Lügen im Verhältnis zu dem, was in Duisburg vor, während und nach der LP geschah. Wenn man dann den Charakter nicht hat und sich damit sowieso des Amtes als unwürdig beweist, dann ist sowieso alles sinnlos. Arme Duisburger für diesen OB!