Zeitdokument der Heimatliebe
22.10.2008 | 17:45 Uhr 2008-10-22T17:45:00+0200„Homberg, grüne Stadt am Niederrhein” zeigt in 50 Minuten die schönsten Ecken bei schönstem Wetter
Ein Jahr lang haben sie die Stadt im Grünen durchstreift, die Filmkamera immer im Anschlag, um ja kein Detail zu verpassen, den Notizblock stets gezückt, um das optisch Eingefangene später richtig einordnen zu können. Jetzt ist ihre Arbeit getan. Der Film „Homberg, grüne Stadt am Niederrhein” von Reinhard Stratenwerth und Wilfried Krüssmann ist fertig geschnitten, musikalisch unterlegt und untertitelt. Ab 3. November ist die etwa 50-minütige DVD im Handel erhältlich.
Eine hat das Opus schon gesehen und ist begeistert. „Ein Film, der viel Sachverstand, aber auch die große Liebe zu einem Lebensraum erkennen lässt,” lobt Bezirksbürgermeisterin Hildegard Fischer im der Scheibe beigelegten Heftchen die Autoren. Höchstens kann denen vorgeworfen werden, den Himmel über Homberg etwas überzeichnet zu haben. Möglich aber auch, dass sie bei trübem Wetter einfach keine Lust zum Drehen hatten. Was die Optik ungemein poliert, den dokumentarischen Charakter allerdings schmälert.
Hebeturm, Treidelpfad, Rheinkirche, Bismarckplatz mit Rathaus und Brunnen (dafür wurde gar ein Kran bemüht), Glückauf-Halle, Parkanlagen, Erholungsgebiete - der Film zeigt Homberg von den schönsten Seiten. Bilder von Nelkensamstagszug, Fete in der Rheinpreußen-Siedlung, Brunnenfest, Wochenmarkt, Fußball im PCC-Stadion, Sommerspaß im Kombibad und vielem mehr als Momentaufnahmen städtischen Lebens runden den Film ab.
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