Grüne gegen Methangas-Kraftwerk: „Fatal und unnötig“
30.04.2010 | 17:32 Uhr 2010-04-30T17:32:00+0200Baerl.Die Grünen weichen vom Grundsatz ab. Für „fatal“ halten Parteivorstand und Ratsfraktion die geplante wie umstrittene Tiefbohrung mitten im Baerler Wohngebiet und eines dazugehörigen Kraftwerks in unmittelbarer Nähe. „Wer so agiert, spielt mit der dringend nötigen Akzeptanz für diese prinzipiell sehr sinnvolle Form der Energiegewinnung“, so Claudia Leiße.
Das Abpumpen von Methangas halten die Grünen an Stellen für dringend geboten, wo ein unkontrolliertes Entweichen verhindert werden muss. Der gewählte Standort weise diese Notwendigkeit aber nicht auf.
Auf Antrag der Grünen hatte die Bezirksvertretung Homberg die Anlage bereits abgelehnt. Doch der Beschluss des Stadtteil-Gremiums hat bei der Genehmigung wenig Gewicht. „Demokratische Entscheidungen wie diese derart zu ignorieren, spricht jedem Gedanken von kommunaler Selbstverwaltung Hohn“, wettert Leiße. Die Firma Mingas will in Kürze neue Anträge stellen. Die Grünen fordern die Fachverwaltungen auf, alle Prüfungen auf das Gründlichste vorzunehmen.
Matthias Schneider vom Parteivorstand: „Jede Möglichkeit, das derzeitige Projekt doch noch zu stoppen, muss verfolgt werden.“
22:35
BAERL IST EIN REINER EGOISTENTREFF
13:41
Gott sei Dank gilt dort Bergrecht und die Lobbyisten sind außen vor!
Selten habe ich so viel Panikmache gelesen wie die Baerler.
22:39
Frei von jeglichem Wissen über das Projekt kommentiert und diskutiert es sich doch ganz einfach - anders kann ich einige Kommentare nicht verstehen.
@Cree: was ist dass denn für eine Lobby, haben die Mitglieder auch konkrete Namen und die Lobby, so es diese denn gibt, auch einen Zweck? Oder ist das doch nur Teil einer allumfassenden Verschwörungstheorie? Im Moment weiss ich nur von konkret betroffenen Anwohnern, die sich aus guten Gründen (unzureichender Lärmschutz, kein Trinkwasserschutz) gegen das Projekt wehren.
@TG: wo ist denn genau die Anlage an der Kohlenstr. und was ist klein? Ich würde mir die gerne mal anhören. Das Projekt in Baerl ist mit 15,6 MW Feuerungsleistung jedenfalls sehr gross.
@Quoreratdemonstrandum: s. Kommentar an TG bzgl. Kleintechnik. Was ist denn an der Verbrennung von Erdgas oder in diesem Falle Grubengas nachhaltig?
Im Gegensatz zu vielen anderen, die hier schreiben, habe ich mir die Unterlagen angesehen. Ich bin selber als Ingenieur in der Industrie tätig, aber etwas so schlecht vorbereitetes habe ich selten gesehen. Wenn Evonik/Mingas Gewinnmaximierung auf dem Rücken der betroffenen Anwohner durchführen wollen, müssen sie darauf vorbereitet sein, dass ihnen auch mal der Wind ins Gesicht bläst. Und das ist nur gutes Recht der betroffenen Anwohner und der politischen Mandatsträger, die zumindest ein gewisses Verantwortungsgefühl mitbringen.
18:26
Lächerlich. Hier wird vernünftige, durchaus zumutbare Kleintechnik verteufelt! Warum, kann sich jeder selbst ausdenken. Das die Grünen einem so nachhaltigen Energiekonzept die rote Karte zeigen wollen, gibt jedem ebenfalls zu denken. Da ist der Wähler gefordert.
Hier wird mit einem Angstpopanz argumentiert und nicht mit Fakten.
13:24
Super, dass die Grünen sich jetzt für die Belange der Baerler einsetzen! Diese Anlage ist im Wohngebiet, Landschafts-, Wasserschutz- und Vogelschutzgebiet in keinster Weise zu vertreten.
Ausserdem handelt es sich nicht, wie immer wieder behauptet, um eine kleine Anlage, wie an der Kohlenstr., sondern um eine erheblich grössere Anlage, die natürlch somit viel gravierendere negative Auswirkungen auf Menschen und Natur haben wird.
21:30
Na das sind GRÜNE, wah!
14:13
Warum drängt sich allen der Eindruck auf, dass ausschließlich der eigene Geldbeutel die wahre Widerstandsursache ist? Wer von den Gegnern ist nicht neu zugezogen?
Ich kenne die Anlage auf der Kohlenstrasse und die ist wirklich nicht erschreckend, sondern klein, leise und effizient.
Seit wann steht Grün gegen ökologische Vernunft? Herr Schneider, sie werden vor den falschen Karren gespannt. Wann begreifen sie das endlich.
12:35
Dass die GRÜNEN diese ökologisch sinnvolle Anlage den ökonomischen Interessen einer bestimmten Lobbygruppe in Baerl zum Fraß vorwirft, kann ich bei Schneider absolut nicht verstehen. Bei der Dame Leiße war das ja verständlich, aber Schneider?
Dies ist ein massives indirektes Unterstützen ausgerechnet der Gruppe, die massiv Landschaft zersiedelt und ohne jede Not!
Damit habt ihr meine Stimme in dieser Landtagswahl verloren und ich werde sie der „DIE LINKE“ geben! Die stehen wenigstens zu ihren Überzeugungen.
07:55
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22:35
Langsam Nervt die ganze sache, Baut das Teil so wie es Geplant ist und gut ist es.