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Ford, Hummer, Dodge und Chevrolet zu Gast in Duisburg

15.04.2012 | 18:25 Uhr
Zum fünften Mal trafen sich in Duisburg Fans von alten US-Autos.

Duisburg.  Trotz hoher Spritpreise: Zum fünften Mal trafen sich in Duisburg Fans amerikanischer Straßenkreuzer. „Es hatten sich 30 Fahrer gemeldet", erzählt Jasmin Paris, Organisatorin des Treffens. Am Ende waren es jedoch über 50 benzinschluckende Boliden.

Ford , Dodge , Hummer, Chevrolet , Jeep oder Chrysler sind amerikanische Autonamen mit einer langen Tradition. Gerade einige ältere Modelle dieser Marken lassen auch in Deutschland, tausende Kilometer von den Vereinigten Staaten entfernt, die Gedanken an endlose Highways, weiten Horizont und Fahrten durch schillernde Metropolen aufkommen.

Faszination für starke Motoren

Aber nicht nur die Sehnsucht in die Ferne, sondern auch die Faszination für die starken Motoren und die robuste Technik machen für viele Freunde der amerikanischen Autos deren Reiz aus. Am Samstag trafen sich mehrere hundert davon bei Karosserie- und Fahrzeugtechnik Frost an der Hochstraße.

Werkstatt-Party mit amerikanischen Autos

Alte und moderne Fahrzeuge gab es beim inzwischen fünften Meet, Greet and Eat zu bestaunen. Aber auch viele unbedarfte Interessenten kamen vorbei, um diese im deutschen Straßenbild eher seltenen Fahrzeuge zu sehen. Ein Höhepunkt war die Möglichkeit, in einem solchen Fahrzeug mitzufahren. Mit knapp 50 Autos fuhr der Korso von der Hochstraße zu Logport, über die Brücke der Solidarität bis zur Diskothek „Pulp“ in Hochfeld und wieder zurück.

„Es hatten sich 30 Fahrer gemeldet, die Leute mitnehmen wollten, aber weil der Andrang so groß war, sind noch 20 weitere Autos mitgefahren“, erzählt Jasmin Paris, die zusammen mit ihrem Ehemann Norbert Frost das Treffen organisiert hat. Beim so genannten „Public Cruising“ waren die amerikanischen Autos mit ihren röhrenden und donnernden Motoren kaum zu überhören. Ältestes Fahrzeug war ein Ford Modell A Sedan von 1932. Jüngster Teilnehmer war ein 2009er Mustang.

Gäste aus Deutschland und den Nachbarländern

Im Laufe des Abends sorgten die beiden Musikgruppen Voodoma und Revenge für Stimmung. Wie viele der Gäste, die aus ganz Deutschland und den Nachbarländern angereist waren, waren auch sie nicht zum ersten Mal dabei, sondern alte Bekannte für die Freunde der PS-Boliden.

Mehr als 200 PS sind bei den US-Autos keine Seltenheit. „Die Technik ist solide und rustikal“, sagt Norbert Frost. Komfortable Ausstattung im Innenraum war für Amerikaner schon früher ein Muss. Darum könnten die Autos mühelos mit so manchem heutigen Modell mithalten.

Das gelte auch für den Spritverbrauch. Zwar geben die Fans offen zu, dass der Durchschnittsverbrauch bei 15 bis 25 Litern liege, aber eine deutsche Oberklasselimousine oder so mancher Jeep könnten da durchaus mithalten. Aber die US-Auto-Freunde haben einen ganz einfachen Trick, um die Spritkosten gering zu halten.

„Die meisten Autos fahren mit Gasanlage“, erklärt Jasmin Paris. Sie schätzt, dass nur noch 30 bis 40 Prozent mit herkömmlichem Kraftstoff betankt werden. Außerdem seien das ja mehr Hobbyfahrzeuge, die nur am Wochenende bewegt würden, ergänzt Norbert Frost. In seiner Werkstatt ist er neben dem normalen Autogeschäft auf amerikanische Fahrzeuge und Teile spezialisiert. Die wird sich wohl auch im nächsten Jahr wieder in ein Mekka für Freunde der US-Gefährte verwandeln.

US-Oldtimer in Duisburg

Simon Pake



Kommentare
17.04.2012
08:43
Ford, Hummer, Dodge und Chevrolet zu Gast in Duisburg
von fuffzigpfennig | #1

15-25L! Halloooo? Wo bleiben denn da die Kommentare unserer selbsternannten Wächter über Moral, Sozialverträglichkeit, Umwelt und Klima?

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