Was kostet die Liebe?
16.12.2009 | 07:00 Uhr 2009-12-16T07:00:00+0100Was wird die Loveparade am Ende die Stadt Duisburg kosten? Die Antwort auf diese nicht unwesentliche Frage, die alle Fraktionen im Kulturausschuss des Rates zu Recht interessierte, die mochte gestern Wolfgang Rabe, Ordnungsdezernent und Loveparade-Beauftragter der Stadt, nicht beantworten.
Man möge sich bitte noch bis zum 25. Januar des kommenden Jahres gedulden, so sein Appell. Dann nämlich werde die Verwaltung im Rat den Haushalt für das Jahr 2010 einbringen und dann auch, so Rabe, erste, seriöse Schätzungen darüber vorlegen können, was diese Massenveranstaltung vom 24. Juli 2010 die Stadt kosten werde. Aber, so fügte er gestern an, seit Anfang der Woche sei er „doch optimistischer” darüber, was auf die Stadt zukäme und was die Stadt zu leisten vermöge.
Ursula Fohrmann, stellvertretende Ordnungsamtleiterin, gab dem Ausschuss zwar mit einer Powerpoint-Präsentation einen ersten Einblick über das organisatorische Ausmaß der Vorbereitungen für diese Mega-Musikparty im Sommer (Beteiligte, An- und Abreise, Veranstaltungfläche, Auswirkungenauf die region) , aber auf Aussagen zu planerischen Vorhaben wartete man gestern vergeblich.
Keine der Fraktionen zeigte gestern der Loveparade die kalte Schulter. Auch wenn, neben den nicht genannten Kosten zudem das Planerische noch sehr im Ungefähren blieb. Was hat die Parade in den Nachbarstädten für Kosten verursacht? Keine Anwort. Hat das örtliche Hotelgewerbe etwas davon? Nun, zumindest die Parade-Veranstalter würden ja in Duisburg übernachten.
Die Loveparade ist noch sieben Monate weit weg. Zeit genug, so Rabe, mit dem Veranstalter, der „Lopavent” aus Berlin, die Organisation und Planung zu verfeinern. Die Sicherheit der Teilnehmer aber auch die der Bevölkerung habe für ihn „oberste Priorität”.

22:16
@#1: Sehr richtig! Zur Vorbereitung einer sachgerechten Diskussion sollten nicht nur eventuelle städtische Kosten erfasst werden, sondern auch die durch die Veranstaltung erzielten wirtschaftlichen Impulse für die Stadt.
Für Dortmund wurden etwa 160 Mio. Euro Umsätze im Zusammenhang mit der Loveparade ermittelt. Davon bleibt natürlich auch ein Anteil beim Kämmerer in der angeschlagenen Stadtkasse.
Die Vermengung der Loveparade mit Schließungsdiskussionen um lokale Infrastruktur wie Bibliotheken ist polemisch aber nicht sachgerecht.
15:57
HERR RABE IST WEDER DER LOVEPARADE-BEAUFTRAGTE DER STADT NOCH EIN SCHWÄTZER!!!!
13:16
Ist schon merkwürdig welche Gedanken ein solcher Artikel in den Menschen weckt.
@#2 Kein Hahn kräht über eine geschlossene Zweigstelle der Bücherei wenn es um das Image der Stadt geht. Hier zählt nur das grobe Gesamtbild und das wird wahrscheinlich durch Loveparade befördert. Ürgens ist es nicht sehr hilfreich den gleichen Kommentar zu unterschiedlichen Artikeln zu posten.
@#3 wer jeden Artikel nutzt um seinen rassistischen Gedanken eine Plattform zu geben, sollte mal überlegen, ob das Weltbild nicht ein wenig zu dünn geraten ist.
12:12
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11:21
Aber eine aufgrund von Sparplänen geschlossene bzw. unerreichbare Bücherei schadet em Image unserer Stadt sehr!
Kein Mensch hätte was gegen Spaß, wenn man den Spaß bezahlen kann.
Herr Sauerland, die agieren in dieser Stadt zwar nach Gutsherrenart, aber ich muss ihnen bescheinigen, dass sie ein verdammt schlechter Gutsherr sind.
Gute Gutsherren können rechnen und halten ihr Gut in Schuss!
11:05
Vielleicht bringt die Loveparade der Stadt ja sogar einen finaziellen Gewinn.
Dem Image wirds nicht schaden.