Trendsetter und Akademiker machen Bogen um Duisburg
09.08.2012 | 19:02 Uhr 2012-08-09T19:02:00+0200
Duisburg. Bei einem neuen Ranking, in dem 50 deutsche Großstädte analysiert wurden, landet Duisburg im Mittelfeld. Während in die Großstädte München, Berlin und Hamburg viele Menschen ziehen, droht Duisburg zu schrumpfen. Kinderreiche Familien gibt es viele, Trendsetter und Akademiker bevorzugen andere Regionen.
Wo leben in Deutschland die meisten Singles? Welche Stadt ist bei Trendsettern beliebt und welche hat besonders viele Grünflächen zu bieten? Die Bank com.direct hat 50 deutsche Großstädte untersucht und miteinander verglichen. Zehn Fakten zu Duisburg.
1) Sortiert nach der Größe landet Duisburg auf dem 15. Platz mit 489.559 Einwohner. Die Zahlen, auf deren Grundlage die Studie angefertigt wurde, stammen aus dem Jahr 2010. Aktuell leben in Duisburg 486.352 Menschen (Stand 31.7.2012). Den ersten Platz im Ranking belegt Berlin. Die größte Ruhrgebietsstadt ist Dortmund (580.444 Einwohner). Solingen kann sich die kleinste Großstadt nennen.
2) Die Bevölkerungsdichte in Duisburg beträgt 2106 Personen pro Quadratkilometer.
3) Duisburg schrumpft. Während in die Großstädte München , Berlin und Hamburg viele Menschen ziehen. Rechnet man in Duisburg die Zu- und Fortzüge gegen, ergibt sich ein Minus von 396 Personen. Bis 2025 könnte Duisburg 6,2 Prozent der Bevölkerung verlieren, so die Berechnung der Experten. Die Stadt geht sogar noch von einem höheren Rückgang aus – sie rechnet mit zehn Prozent Minus.
4) Die Nettozuwanderung hat deshalb ein Minus vor der Ziffer: -0.8, gemessen je 1000 Einwohner.
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09:40
es bestaende ja auch die moeglichkeit des bauordnungsamtes mal durch gewisse bezirke zu gehen und " WOHNGEBÄUDE "
die ueberwiegend von einem gewissen personenkreis gekauft werden um sie dann an einen anderen gewissen personenkreis zu vermieten
auf seine bausubstanz und sicherheit zu ueberpruefen um dann festzustellen ob dieser
" WOHNRAUM " ueberhaupt fuer eine vermietung zugelassen wird.
alleine dadurch duerften sich einige negative auswuechse erledigen
denn schulen muessen geschlossen werden wegen baumaengeln und aus brandschutzgruenden
bei wohngebaeuden ist das anders
und wenn dieser " WOHNRAUM " nicht mehr zur verfuegung steht ist der anreiz fuer den zuzug bestimmter personenkreise nicht mehr gegeben
nur da muss unsere ordnungsbehoerde mal mit dem beamtenmikado aufhoeren.
11:14
Dass München und Hamburg schicker sind, wusste ich auch ohne Analyse seit einigen Jahrzehnten. Auf Trendsetter kann ich in Duisburg gut verzichten (sonst wäre ich nach Düsseldorf gezogen) und Akademiker bin ich selbst.
Sommerloch.
Tiefes Sommerloch.
08:31
Die Unternehmer und Politiker (hier zu zähle ich mal "Trendsetter und "Akademiker") die ständig der Zuwanderung das Wort reden, sind doch wohl genau die "Mitbürger", die weder in einem Stadtteil wie Marxloh, geschweige denn Hochfeld zu finden sind.
Natürlich suchen sich diese Leute Städte mit wesentlich besseren Perspektiven für sich und ihre Familien aus.
Multikulti gibts dort auch, aber auf einem anderen Niveau, nämlich auf Augenhöhe.
Die Revierstädte sind gerade dabei im Zuge der EU-Freizügigkeit zum Sammelbecken sämtlicher sozialer Randgruppen zu werden. Diese Verwerfungen kann man natürlich und deutlich in Städten wie Duisburg und Dortmund "erleben und sehen.
Das verringert natürlich auch die Attraktivität dieser Städte immer weiter.
Das Revier hat den sog. Strukturwandel noch immer nicht überstanden, daher sind die Politiker aufgefordert, hier "gleiche" Voraussetzungen für ALLE Gemeinden zu schaffen.
Denn wir "benötigen" weder Slums noch reine Schickimickistadtteile.
02:28
@spindoctor
Das mit dem Multikulti stimmt natürlich.
Die Städte ganz oben haben teilweise sogar einen höheren Ausländeranteil als Duisburg.
Auch in Düsseldorf ist dedr Migrationsanteil fast 40%
Es kommt natürlich auf die Mischung an und auf die soziale Herkunft .
00:32
Unser tägliches Ranking gib uns heute. Amen.
23:34
@ AuroraBorealis, ich gebe Ihnen größtenteils Recht. Leider sind da doch einige Punkte, die mich überraschen. Einer betrifft Bruckhausen, den durchschnittlich jüngsten Stadtteil mit den meisten Kindern. Und dieser Stadtteil wird größtenteils dem Grüngürtel geopfert.In Stadtteilen mit vielen Senioren wird die allgemeine Versorgung bemängelt, auch traurig. Bei den Trendsettern bin ich bei Ihnen, allerdings wenn der Vergleich mit Nachbarstädten wie Oberhausen und Gelsenkirchen gezogen wird, wird das schon wieder eine traurige Aussage. Denn in allen 3 Städten gibt es eine sehr hohe Arbeitslosigkeit. In Armenvierteln gibt es keine Trendsetter, auch nicht nach der gütigen Definition der Untersuchung.
14:30
Wie viele Trendsetter gibt es denn überhaupt?
Ich kenne keinen einzigen Trendsetter oder Trendsetterin.
Wenn man die Begriffsbestimmung für Trendsetter kennen würde, dann wäre es auch nicht zu dieser falschen Überschrift gekommen.
Also reduzieren wir die Überschrift auf den verbleibenden Rest:
Akademiker machen Bogen um Duisburg
Nun vergleichen wir Restüberschrift und Textinhalt. Dabei stellt man fest, dass außer hohlen Phrasen dem Bericht keine überprüfbaren Daten zugrunde liegen.
Ergo: Der Bericht ist überflüssig und könnte auf derwesten.de Platz für z. B.
.......Werbung machen.
12:28
Ach, keine Panik!
Wenn so richtig schön alles am Ende und der Wohnraum billig ist, kommen schon von selbst die ganzen prekären Kreativen und zack, ist Duisburg ne schwäbische Kleinstadt! ;)
12:10
Mit einem gesunden Mißtrauen sollte man um jeden Trendsetter, so genannt, einen Bogen machen.
Gruß
Man sollte also einen Bogen um Menschen mit hohem Bildungsabschluss und Interesse an Kultur und Freizeitangeboten machen!??!
"Interessante" Meinung...
11:20
Trendsetter ist ein besoffener Single mit Abitur; ein verheirateter, fleißiger, aber besoffener Stahlarbeiter mit drei Kindern aber nicht! So siehts aus in Deutschland!
wieso besoffen?