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„start.09” zur Kultur im Web 2.0

10.07.2009 | 06:39 Uhr
„start.09” zur Kultur im Web 2.0

Duisburg. Eine erste deutschsprachige Konferenz befasst sich im September 2009 mit der multi-medialen Präsentation von Kultureinrichtungen. Die "stArt.09" kommt in die Mercatorhalle. Im Mittelpunkt stehen effektive Nutzung des Web 2.0 und Vernetzung von Kultureinrichtungen.

Der Tagungstisch im Rathaus glich einer Raumfahrtzentrale. Kabel, Monitore, Laptops in Hülle und Fülle. Anlass: Eine Pressekonferenz wird live online übertragen. Keine Frage: Die Zukunft gehört dem Internet. Die Duisburger Philharmoniker präsentieren sich seit einem Jahr umfangreich mit Live-Übertragungen und Hintergrundinformationen mit wachsendem Zuspruch im Netz. Wie sich die Kultur noch besser öffentlich darstellen kann, aber auch mögliche Probleme werden auf der ersten großen Konferenz im deutschsprachigen Raum zu diesen Themen an zwei Tagen ausführlich erörtert.

40 Referentenwerden erwartet

Pressekonferenz im Rathaus anlässlich der "stART.09"-Conferece - am 24./25.9. in Duisburg. © Tom Thöne

„start.09” heißt das Treffen, zu dem am 24. und 25. Spetember in der Mercatorhalle über 40 Referenten und möglichst viele Gäste aus dem Kultur-, Marketing- und Medienmanagement erwartet werden.

Im Mittelpunkt steht die effektive Nutzung des „web 2.0”, das eine optimale Vernetzung aller Kultureinrichtungen ermöglichen soll. Dabei wird dem interaktiven Dialog der sogenannten „user” besondere Bedeutung beigemessen.

Für Duisburgs Kulturdezenernenten Karl Janssen steht fest, dass eine repäsentative Internetseite in der Zukunft nicht ausreicht, um sich wirkungsvoll darstellen zu können. „Sie ist allenfalls ein pulsierendes Herz, das adermäßig noch nicht angeschlossen ist.”

Diese Lücke will man mit der Konferenz in zahlreichen Workshops und Diskssionsrunden schließen. Die Teilnahmegebühren sind mit 290 Euro für beide Tage nicht billig. Das breite Publikum, das demnächst in den Genuss der Konferenzergebnisse kommen soll, wird allerdings mit einem kostenlosen Rahmenprogramm verwöhnt. So werden Gruppen der Duisburger Philharmoniker aufspielen, und es werden Konzerte mit räumlich weit entfernten Musikern online übertragen.

Erste erfolgreiche Versuche der Philharmoniker

Info

Mitinitiator Frank Tentler, der seit einem Jahr die Duisburger Philharmoniker online betreut, kann sich bereits mit seinen ersten Versuchen über große Erfolge freuen. So wurden einige Projekte bereits über 200.000 Mal angeklickt. Dr. Alfred Wendel, Intendant der Duisburger Philharmoniker, sieht im Netz die Möglichkeit, jüngere Publikumsschichten anzusprechen. Wie man sie letztlich dann vom heimischen PC in den Konzertsaal bringen kann: auch diese Frage wird auf der Konferenz erörtert.

Dabei geht nicht nur Frank Tentler von einem Erfolg der Veranstaltung aus, der auf der „start 10” im nächsten Jahr ausgebaut werden soll.

Pedro Obiera

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82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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