Scharfe Reaktionen nach schwulenfeindlicher Äußerung
28.09.2009 | 18:00 Uhr 2009-09-28T18:00:00+0200
Duisburg. Duisburgs Kämmerer Peter Langner (SPD) wird für seine abfällige Bemerkung über den vermutlich künftigen Außenminister Guido Westerwelle einhellig kritisiert. Auch FDP-Landes-Chef Andreas Pinkwart ist sauer: „Wer so etwas sagt, muss sich fragen, ob er sein Amt angemessen ausfüllen kann."
Die abfällige Bemerkung von Stadtkämmerer Peter Lagner über den künftigen Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sorgte bundesweit für eine Welle der Empörung. „Wer so etwas sagt, muss sich fragen, ob er sein Amt noch angemessen ausfüllen kann”, sagte der nordrhein-westfälische FDP-Vorsitzende Andreas Pinkwart der NRZ.
SPD-Mitglied Langner hatte bei der Wahlpräsentation im Duisburger Rathaus gesagt: „Ich will keinen schwulen Außenminister.” Die politischen Reaktionen sind eindeutig. „Ich bin entsetzt, dass sich ein Spitzenbeamter dieser Stadt derart äußert”, sagte Holger Ellerbrock, Landtags-Abgeordneter und Chef der Duisburger FDP. „Solche Leute diskreditieren sich selbst und zeigen nur, wes Geistes Kind sie sind.”
Auch die Grünen der Ruhrgebiets-Stadt reagieren empört: „Seit Jahrzehnten kämpfen Schwule und Lesben gegen solche Vorurteile. Es fragt ihn ja auch niemand nach seiner sexuellen Orientierung, wenn seine Arbeit bewertet wird”, so Grünen-Sprecher Reiner Neumann. „Sollte dies seine Überzeugung sein, ist er in dieser Funktion nicht mehr tragbar.”
SPD-Chef ist entsetzt
Noch in der Nacht zu Montag zeigte sich der Landtagsabgeordnete und Duisburger SPD-Chef Ralf Jäger entsetzt. „Die Aussage entspricht weder der Haltung der Duisburger SPD noch ist sie von dieser legitimiert. Herr Langner hat sich auch nicht als Sozialdemokrat, sondern als Privatperson geäußert.” Sozialdemokraten, so Jäger, waren in den 146 Jahren der Parteigeschichte häufig selbst Opfer von Diskriminierung und Verfolgung. „In dieser Partei haben darum solche Einstellungen keinen Platz.”
Peter Langner, offenbar völlig überrascht von den Reaktionen auf seine als diffamierend gewertete Äußerung, ruderte am Montag Vormittag zurück. Seine Aussage wäre „nach Bekanntgabe des voraussichtlichen Wahlergebnisses spontan und unüberlegt” gewesen. „Ich bin einer der tolerantesten Menschen, den man sich vorstellen kann”, sagte er der NRZ. „Selbstverständlich habe ich keinerlei Vorurteile gegenüber Homosexualität, schon gar nicht war es meine Absicht, gleichgeschlechtliche Liebe zu diskriminieren.” Wenn durch serine Äußerung Gefühle von Menschen verletzt wurde, dann tut mir das leid und ich entschuldige mich in aller Form dafür".

13:16
Mittlerweile sind die Schwulen und Lesben genauso bigott, wie es früher die Kirche war. Sofort beleidigt, entsetzt und tief betroffen.
>>Die Medien unterstützen dieses Pharisäertum noch. Gibt es wirklich kein größeres Problem in Duisburg?
Der Lobbydruck ist so stark, dass heir ein angesehener Mann ständigen Kniefall übt. Wollen wir das wirklich, dass Meinungsäußerung zum öffentlichen Tod führt?
Anscheinend nicht, wenn man die Berichterstattung liest!<<
athene, das sehe ich genau so! Warum um alles in der Welt darf man nicht öffentlich seine Ansichten zu Schwulen oder Lesben sagen? Denkverbot gibt es nicht und Redeverbot sollte es in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht geben.
Mir persönlich ist ein schwuler Außenminister nicht besonders erstrebenswert. Ein Außenminister einer Exportnation muss mit internationalen Wertvorstellungen so kompatibel sein, dass er überall anerkannt werden kann.
Kennen hier einige Kommentatoren die Rechtslage in vielen moslemischen Staaten nicht?
Wissen sie nicht, dass ihm in einer Vielzahl von Ländern Knast droht? Darf man das nicht mehr sagen?
Am meisten ärgert mich das Pharisäertum der Schwulen, Lesben und deren Medienlobby. Sie tun so, als wenn jeder, wirklich jeder oder jede in Deutschland mit diesen Lebensentwürfen konform geht.
Zur Kenntnis, dem ist nicht so!
08:18
Wie soll Deutschland ernst genommen werden, wenn da so ein Kasper auftaucht und seinen Mann mitbringt.
Wenn Leute in einer abnormalen Beziehung leben möchten ok, aber dann raus aus der Öffentlichkeit! und sich von so etwas Außenpolitisch vertreten lassen geht überhaupt nicht!
19:05
Mittlerweile sind die Schwulen und Lesben genauso bigott, wie es früher die Kirche war. Sofort beleidigt, entsetzt und tief betroffen.
Die Medien unterstützen dieses Pharisäertum noch. Gibt es wirklich kein größeres Problem in Duisburg?
Anscheinend nicht, wenn man die Berichterstattung liest!
12:52
Erst war Homosexualität in Deutschland verboten (§175).
Dann wurde sie erlaubt.
Dann haben sich Promis und Politiker geoutet.
Danach durften Schwule heiraten.
Neuerdings dürfen sie Kinder adoptieren.
Und jetzt ein schwuler Außenminister.
Ich habe nichts gegen Schwule, aber wenn das in Deutschland Pflicht wird, wandere ich aus!
12:46
ob muslimisch patriachisch geführte Staaten nen schwulen Aussenminister für voll nehmen wage ich zu bezweifeln.
habt ihr gestern die Bild Schlagzeile gesehen?
Guido hält seinen Mann im Arm......
wir sind der erste Staat der Welt,welcher von 2 Mädels regiert wird
gruss
10:36
Schätzelein, ist mir doch egal, ob der Außenminister schwul ist oder Vegetarier oder Brötchen-über-der-Spüle-Aufschneider! Mir wär grundsätzlich ein anderer lieber. Hat sich der Herr Kämmerer denn schon reumütig entschuldigt? Nach dem Motto: War doch nicht so gemeint, ich habe mich wohl ungünstig ausgedrückt,....
Wie schön, daß es Menschen gibt, die ihre Ohren jederzeit offen haben:-)
09:53
Ich habe nichts gegen Homosexuelle. Aber muss er unbedingt Außenminister werden? Es gibt in der Welt nun mal auch Menschen , die nicht ganz so liberal denken wie bei uns. Und da kann man als Außenminister ganz schön anecken!
Aber unsere Liberalität sollte da aufhören, wo sie zur Belästigung anderer führt: Siehe Love-Parades!
21:32
Woleben wir eigentlich?
Ich werde doch wohl noch sagen dürfen,dass ich Diesen oder Jenen nicht haben will.
Ich lehne ihn ab.
Daraus abzuleiten,ich sei sein Feind,
ist Bösartgkeit pur.
17:48
#52# Riobranco,
das Ansehen in den von Dir gemeinten moslemischen Ländern ist eh bei einem Ungläubigen nullkommanix. Zeit dass ein Aussenminister mit Rückgrat wie Westerwelle hier einmal versucht, ein Umdenken in den dortigen vermoderten Traditionen zu erwirken.
16:51
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