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Razzia bei Bandidos nach Massenschlägerei zwischen Rockern

10.02.2012 | 09:40 Uhr

Duisburg/Mönchengladbach.  Zwei Bandidos sind nach der Massenschlägerei in Mönchengladbach Ende Januar in das Visier der Ermittler geraten. Spezialeinsatzkräfte der Polizei durchsuchten am Donnerstag mehrere Gebäude, unter anderem in Duisburg. Auf die Spur brachten die Behörden Videobilder vom Tatort.

Zahlreiche "Hieb- und Stichwaffen" haben Spezialeinsatzkräfte der Polizei bei einer großangelegten Razzia im Rockermilieu gefunden. Nach der Massenschlägerei in Mönchengladbach Ende Januar hatten die Beamten am Donnerstag zeitgleich vier Objekte nach Beweismitteln durchsucht.

Massenschlägerei mit mehreren Verletzten

Bei der Auseinandersetzung in der Altstadt von Mönchengladbach, bei der Anfang des Jahres etwa 100 Personen - in erster Linie offenbar Bandidos und Hells Angels - beteiligt waren, sind zwei Personen lebensgefährlich verletzt worden. Zwei weitere erlitten Stich- und Schnittverletzungen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen versuchter Tötung.

Ins Visier der Behörden sind nach Auskunft der Polizei der 37-jährige Tunesier Brahim Z., Betreiber eines Bordells in Leverkusen, und der 23 Jahre alte Deutsche Ramin Y. geraten, der zeitweise in Duisburg und Leverkusen wohnt. Durchsucht wurden am Donnerstag ein Bordell in Leverkusen sowie Wohnungen in Duisburg, Leverkusen und Köln. Die Polizei zählt die Männer zum Kreis der Bandidos .

Videobilder sollen bei der Aufklärung helfen

Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. "Im Ergebnis machten die ersten Ermittlungen deutlich, dass weder Tatverdächtige noch Opfer bereit sind, Aussagen bei der Polizei zu machen", teilten die Behörden in der Nacht zu Freitag in einer Erklärung mit. Polizei und Staatsanwaltschaft müssen das Geschehen also nun mühsam rekonstruieren. Helfen sollen dabei die Bilder der Videoaufzeichnungen in der Mönchengladbacher Altstadt. (kari)

Schlägerei zwischen Rockern in Duisburg

 



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