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Zwei Objekte für einen Hausmeister kein Problem

17.06.2012 | 18:00 Uhr
Zwei Objekte für einen Hausmeister kein Problem
Am Donnerstag demonstrieren Eltern und Schüler der Vennbruchschule Walsum. Sie wollen wieder einen eigenen Hausmeister an ihrer Schule. Zur Zeit teilen sie sich einen Hausmeister mit einer benachbarten Schule.Foto: Stephan Eickershoff/WAZFotoPool

Vennbruchschule: Reaktion der Stadt auf Eltern-Proteste. Diese fordern einen Schulhausmeister

Zum Zeitungsartikel „Scherben statt Schulmilch“ nimmt die Stadt Duisburg wie folgt Stellung:

Im Zuge der Umsetzung der Haushaltssicherungsmaßnahme „Ein Schulhausmeister betreut zwei Grundschulen“ hatte das IMD im Februar 2012 den Schulhausmeister einer nahe gelegenen Grundschule mit der zusätzlichen Betreuung der Grundschule Vennbruchstraße beauftragt. Gespräche mit den Schulleitungen gingen voraus.

Da der bisherige Hausmeister mit Ablauf des 15. Juni die GGS Vennbruchstraße nicht mehr mitbetreuen kann, wurde Personalersatz zum 18. Juni gefunden. Der seinerzeit mit den Schulleitungen vereinbarte Umfang der hausmeisterlichen Betreuung ändert sich durch diese Maßnahme nicht. Zudem ist der Schulhausmeister – wie alle Schulhausmeister des IMD sowie die Vertretungshausmeister der Konzerntochter Octeo - mit einem Diensthandy ausgestattet, um eine Erreichbarkeit für Notfälle zu gewährleisten.

In Duisburg betreuen in 16 Fällen Schulhausmeister zwei Schulen – ohne dass es zu besonderen Problemlagen gekommen ist. Die Erfahrung lässt darauf schließen, dass ein an zwei Objekten tätiger Schulhausmeister sehr wohl in der Lage ist, aus hausmeisterlicher Sicht einen ordnungsgemäßen Schulbetrieb sicherzustellen.

Im Hinblick auf die wirtschaftliche Situation der Stadt Duisburg bitten wir alle Beteiligten im Kooperationsgefüge Schule darum, gemeinsam konstruktive Lösungswege zu suchen, um die Entscheidungen der Politik realisieren zu können. Dazu bedarf es auch ein hohes Maß an Kompromissbereitschaft aller Beteiligten – auch der Schulleitungen.

Christian Balke



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