Mit Duisburg geht's voran
22.04.2010 | 17:23 Uhr 2010-04-22T17:23:00+0200
Duisburg. 58 Prozent der Duisburger sehen eine positive Stadtentwicklung - vor allem in den südlichen und innerstädtischen Stadtteilen. Kritischer wird die Entwicklung im Norden beurteilt.
Die Entwicklung ihrer Stadt in den vergangenen Jahren bewerten die Duisburger positiv. Das hat eine Befragung des NRZ-Bürgerbarometers ergeben. Gefragt wurde: „Wenn Sie über die Entwicklung von Duisburg in den vergangenen fünf bis zehn Jahren nachdenken, hat sich Duisburg zum Vorteil oder zum Nachteil entwickelt?“
Absolut repräsentativ
Im Rahmen des Bürgerbarometers hat die NRZ 500 zufällig ausgewählte Duisburgern telefonisch 14 Fragen zum Stadtgeschehen gestellt. Die Auswahl der Befragten entsprach nach Geschlecht, Alter und Wohnort genau dem Querschnitt der Duisburger Bevölkerung. Die vom Lehrstuhl Marketing & Handel der Universität Duisburg-Essen durchgeführten Umfrage gilt aufgrund der Vielzahl von Befragten als absolut repräsentativ und aussagekräftig. Bis Ende April stellt die NRZ täglich die Ergebnisse der Befragung vor.
Die Antwort wird die Verantwortlichen im Rathaus und im Stadtrat freuen: 58 Prozent der Befragten sehen eine positive Entwicklung der Stadt, nur 24 Prozent eine Entwicklung zum Nachteil, während 14 Prozent glauben, es habe sich nicht viel verändert. Weibliche Duisburger erkennen mit 61 Prozent eher eine positive Entwicklung als männliche mit nur 53 Prozent.
Der Norden sieht es weniger rosig
Interessant der Blick auf die Stadtteile: Die Befragten im Bereich Mitte/Süd sehen zu 65 Prozent eine positive Entwicklung, was vor allem auf die Entwicklung des Innenhafens oder der Königsstraße mit Forum und City Palais zurückzuführen ist. In den südlichen und innerstädtischen Stadtteilen sehen daher nur 12 Prozent eine negative Entwicklung.
Ganz anders sieht’s in den Stadtteilen nördlich der Ruhr aus: Hier sehen nur 49 Prozent eine positive Entwicklung Duisburgs und 34 Prozent eine negative Entwicklung. Im Westen (linksrheinisch) wird die Entwicklung von 59 Prozent positiv bewertet, von 23 Prozent negativ.
Weitere Berichte zu dieser Befragung am Donnerstag in der Duisburger NRZ.

08:10
Mich würden schon die „Fangfragen“ interessieren, mit denen die Zustimmungen erreicht wurden. Die Stadt ist pleite, der Haushalt ist fremdbestimmt, der Sparzwang gigantisch.
Ein lebenswertes oder gar liebenswertes Duisburg ist so imo nicht zu erreichen, max. gibt es Nischen. Der ÖPNV ist so mies wie die Qualität der Straßen, „Kultur“ wird privatisiert und nun ist nur noch „Kultur“, was auch Rendite bringt.
Die Nord-Süd-Debatte hier hat ja nun gar nichts mit dem Beitrag zu tun.
Interessant wäre, was die Bürger im Norden ALLE Bewohner unzufriedener sein lässt. Oder ist es nur die „eine“ Hälfte, die geantwortet hat?
Duisburg erinnert mich immer mehr an die Beschreibungen der „Nissen“-Hütten nach dem Krieg: man hatte in der Not ein Dach über dem Kopf aber „Schön“ war anders.
01:37
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22:52
#11 von CaptainWillard ,
Der Norden nennt sich Walsum!!!!!
20:56
Im Westen - da leben die Besten!
Seit wann hat Duisburg einen Norden?
Ich kenne nur Baerl und Dinslaken.
13:24
#6 von Tora ,
ich wohne auch im Norden und bin froh das es nicht Marxloh ist.
12:55
das ist nichts anderes als die Umverteilung a la
f.d.p. Erarbeit wurde Geld auch im Norden
verbaut im Süden.und der Mitte
früher konnte man auch die Stadtteile wo keine politker wohnen mit ein paar Mitteln vor den Wahlen bedenken das geht nun nach der Bankensubvention nicht mehr.
Also einfach dort wegziehen in den Süden
sagt der Baudezernent
12:55
Die Einwanderung in die guten Stadtteile wird nur durch die da höheren Mieten aufgehalten.Die sind nicht ARGE-fähig. So kann man auch die Ghettorisierung vorwärts treiben !!!
12:25
Scheinbar gab es frühe Intelligenz im Süden Duisburgs, die schon damals... eine engere Anbindung nach D.dorf als zum Duisburger Norden suchte. Sie baute auf großen Grundstücken große Häuser, häufig auch mit eigenen Schwimmbecken in Haus oder Garten, schon damals gab es bei diesen Ansiedlungen keinen Hühnerstall, jedoch die Doppelgarage, anders im Norden, da standen neben den Schloten die Bergmanns- oder Stahlhüttenhäuser mit einem Gemüsegarten, Eine Wiese -im Noden nannte man den Rasen Wiese konnte man sich nicht leisten man hatte kein Bad, sondern eine Waschküche und die Zentralheizung war der große Küchenofen, deren Abgasrohr der Wärme wegen durch die einzelnen Wohnräume geführt wurde. Erst spät wurde aus dem Hühnerstall die Garage und aus der Waschküche das Bad, ja es stimmt, vom Norden Duisburgs ist man näher an Oberhausen und Dinslaken als zum Duisburger Süden und wie formulierte ein schwuler Bürgermeister aus Berlin: Das ist auch gut so, halleluja
12:01
Zu 2 dennoch gibt es eine große Anzahl an Menschen die sehr gerne im Norden leben und keine Probleme mit der Vielfältigkeit an Nationalitäten hat.
11:43
Der Norden ist nicht vielfätiger, sondern eher einfältiger!
Unterstellt man weiterhin die unterschiedlichen Geburtenraten, so stirbt der Süden leider aus und der Norden das Gegenteil. Es sei denn, es gibt eine Wanderung von Nord nach Süd.