Das aktuelle Wetter Duisburg 6°C
Brandschutz

Mercatorhalle kostete die Stadt Duisburg schon 655.000 Euro

22.01.2013 | 19:27 Uhr
Mercatorhalle kostete die Stadt Duisburg schon 655.000 Euro
Der Tagungsbereich der Mercatorhalle kann nach der Sanierung zumindest wieder genutzt werden.Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.  Die ersten Teilsanierungen der Brandschutzmängel in der Mercatorhalle haben den städtischen Immobiliendienst IMD schon 655.000 Euro gekostet. Die weiteren Arbeiten werden wahrscheinlich eine Millionensumme kosten.

Die ersten Teilsanierungen der Brandschutzmängel in der Mercatorhalle haben den städtischen Immobiliendienst IMD schon 655.000 Euro gekostet. Die weiteren Arbeiten werden wahrscheinlich eine Millionensumme kosten.

Nach dem Bericht des IMD an den nach dem Pfusch-Skandal in der Mercatorhalle neu eingerichteten Sonderausschuss, der heute tagt, wurden 400.000 Euro allein für die Bauarbeiten an Brandschutzanlagen, Kabelschächten und Verkleidungen ausgegeben. Dazu kamen 125.000 € Planungskosten und 132.000 € für Sachverständige. Dabei wurde bislang nur im Kleinen Saal und im Tagungsbereich der Mercatorhalle gearbeitet.

Nun steht noch der große Saal aus

Den großen Saal hat das IMD noch vor der Brust. Dessen Sanierung wird mindestens bis Sommer 2014 dauern, im September dieses Jahres, so hofft das IMD, kann zumindest der Kleine Saal wieder geöffnet werden. Der Brandschutzskandal hat Folgen für den IMD: Er muss wegen der Kosten andere im Wirtschaftsplan vorgesehene dringende Sanierungs- und Investitionsmaßnahmen zurückstellen. Außerdem bindet die Mercatorhalle etliche Mitarbeiter.



Kommentare
24.01.2013
00:46
Mercatorhalle kostete die Stadt Duisburg schon 655.000 Euro
von DU-Kersten | #8

Ich hätte jetzt gerne mal eine Gesamtbilanz über die Kosten der Mercatorhalle.
Miete etc. ?
Bei einer Modernisierung der alten Mercatorhalle wäre es wahrscheinlich günstiger geworden.
Hannover Leasing muss ja weiter bedient werden.

23.01.2013
14:01
Mercatorhalle kostete die Stadt Duisburg schon 655.000 Euro
von ditku | #7

Mal so gefragt. Hatte dieser Herr Rohde nicht auch eine Aufsichtspflicht während der Bauarbeiten? Wusste er überhaupt, dass die Mercatorhalle neu errichtet wurde?
Oder hat er alles einfach laufen lassen?
Es ist fraglich, ob diese Stadtdilettanten jemals zur Rechenschaft gezogen werden.

1 Antwort
Mercatorhalle kostete die Stadt Duisburg schon 655.000 Euro
von akaz | #7-1

Das frage ich mich auch. Rohde würde ich unterstellen, dass er auf Ihre Frage nach der Neueinrichtung antwortet: Wie Mercatorhalle, wo und wann? Und ganz erstaunt ist.
So ähnlich hat doch der Geschäftsführer Schwarz des BER-Flughafens auf die Frage von Fernsehleuten, ob er den Bericht der Planer über die Verzögerungen nicht gelesen hat. "Dieser Bericht ist nicht für die Geschäftsführung bestimmt" und "Wo steht im Verteiler mein Büro?"
Noch Fragen?
Rechenschaft ablegen heißt eventuell nur: "Wir haben Fehler gemacht?" oder "Ich hab nichts unterschrieben", das geflügelte Wort in DU. Verabschiedung dann mit Kusshand und gutem Salär.

23.01.2013
13:36
Mercatorhalle kostete die Stadt Duisburg schon 655.000 Euro
von TVtotal | #6

Schon merkwürdig das die Unfähigen, die für die Vergabe der Aufträge und für die Planung zuständig sind, bei der Stadt hier wohl jegliche Haftung ausgeschlossen haben und die Subunternehmer der Subunternehmer wohl schon alle ihre Firmen liquidiert haben so das der Steuerzahler mal wieder für die Versäumnisse der überbezahlten Herrschaften bei der Stadt gerade stehen muss!

23.01.2013
11:10
Mercatorhalle kostete die Stadt Duisburg schon 655.000 Euro
von wiebeler | #5

Ja immer diese öffentlichen Projekte.
Erst das Projekt runter rechnen, damit man das Projekt durch die Gremien bekommt.
Nun ist es wichtig möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit verbauen, dann haut auch keiner mehr den Mut das Projekt zu beenden. Die Wähler würden ja die Partei abstrafen die ein Millionenprojekt beendet. Da werden lieber noch mal Gelder nachgeschoben.
Egal ob in Duisburg, Köln oder auch Berlin, Notbremsen geht nicht ohne Politischen Selbstmord.

23.01.2013
08:12
Mercatorhalle kostete schon 655.000 Euro
von hercules150 | #4

Die ersten Teilsanierungen der Brandschutzmängel in der Mercatorhalle haben den städtischen Immobiliendienst IMD schon 655.000 Euro gekostet. Die weiteren Arbeiten werden wahrscheinlich eine

Soll und müßte heißen dem Steuerzahler und nicht dem IMD.Es wird mal langsam Zeit das wir wieder klare Aussagen bekommen damit es jedem Bewußt wird wer die Zeche zahlt.

23.01.2013
00:33
Mercatorhalle kostete schon 655.000 Euro
von JanundPitt | #3

Die Kosten werden wohl dem Duisburger Steuerzahler aufgepackt, sofern die Staatsanwaltschaft nicht einen oder mehrere Verantwortliche ausfindig macht. Wir Duisburger können nur hoffen, dass sie die Schuldigen finden und haftbar macht, was ich nicht glaube. In Sachen LoPa 2010, Küppersmühle und Landesarchiv ist die Staatsanwaltschaft uns bisher jede Antwort schuldig geblieben. Können wir diesen Staatsanwaltschaften noch vertrauen? Wieviel politischen Einfluss haben die tatsächlich Schuldigen? Wer bremst die Staatsanwaltschaft in den o.g. Angelegenheiten bis heute aus? Ich traue weder unserer Legislative, noch unserer Judikative, noch unserer Excekutive. Ich fürchte, unser System ist korrupt bis ins Mark.

2 Antworten
Mercatorhalle kostete schon 655.000 Euro
von Nix-wird-besser | #3-1

@JanundPitt ... und da liegen Sie ganz richtig. Auch bei Strafanzeigen gegen Banken, z.B. bei den Lehman-Fällen, passiert nichts aber auch rein gar nichts, obschon es genug Beweise für Straftaten gibt - bundesweit, aber auch in Duisburg. Urkundenfälschung und andere Delikte interessieren die Staatsanwaltschaft nicht, da es z.B. um eine Bank geht, die viele Arbeitsplätze in Duisburg unterhält (direkt neben dem Hauptbahnhof). Wundert also nicht - letzten Endes ist die Staatsanwaltschaft weisungsgebunden. Ist jedoch nicht nur in Duisburg so.

Mercatorhalle kostete die Stadt Duisburg schon 655.000 Euro
von TVtotal | #3-2

Bei der Stadt arbeiten halt nur Dilettanten....

22.01.2013
20:50
Tcha...
von Joachim_Egal | #2

...ggf. wäre schon mal eine erste Maßnahme im Vorfeld solcher Großprojekte ein vernünftig funktionierendes und fachkundiges (und vielleicht sogar externes und unabhängiges) Controlling einzuführen, das solche Vorhaben dann begleitet und solche "Mängel" (wie auch bei der Küppersmühle) schon sehr frühzeitig aufdeckt und nicht erst wenn schon Millionen in den Sand (bzw. in den Stahl) gesetzt sind! Kostet vielleicht zunächst ein paar Euronen mehr, spart aber am Ende kostspielige Erfahrungen wie so viele in letzter Zeit in Duisburg und somit meine, deine, also unserer aller Steuergelder!

2 Antworten
Mercatorhalle kostete schon 655.000 Euro
von herb630 | #2-1

Dazu benötigt Meisterbetriebe

Auch...
von Joachim_Egal | #2-2

Aber und vor allem eines vernünftigen Projektmanagments mit konkreten Aufgaben- und Verantwortungszuweisungen. Da gibt es dann ´nen Plan und da stehen dann Namen drauf wer wann für was zuständig ist. Herr XY (oder Frau YX) wäre dann in dem Fall für den Brandschutz zuständig und was meinen Sie wie das funzt wenn konkrete namentlich genannte Menschen für etwas verantwortlich sind...

22.01.2013
20:36
Mercatorhalle kostete schon 655.000 Euro
von herb630 | #1

Bis auf die Summen wußte es jeder Stammtisch.

Aus dem Ressort
Duisburgerin hat großen Auftritt beim „Supertalent“
TV-Casting-Show
Angelika Ewa Turo aus Marxloh ist am Samstag, 29. November, in der RTL-Casting-Show „Das Supertalent“ zu sehen. Die 26-Jährige liebt Schlager und singt vor großem Publikum und der vierköpfigen Jury um den Pop-Titanen Dieter Bohlen den Helene-Fischer-Hit „Atemlos“.
Straßenbahnfahrer mit 38 Stunden in Teilzeit beschäftigt?
Arbeitsrecht
Straßenbahnfahrer der Bus Verkehr Duisburg GmbH gelten mit einer 38 Stundenwoche als Teilzeitbeschäftigte - erst ab 39 Stunden gilt man als vollzeitbeschäftigt. Der Betriebsrat beklagt, dass dies in den Stellenausschreibungen sowie in Einstellungsgesprächen nie ausdrücklich erwähnt worden sei.
Warum der Stahl bei Thyssen-Krupp an Bedeutung verliert
Thyssen-Krupp
„Thyssen-Krupp ist kein Stahlkonzern mehr“, hat Konzernchef Heinrich Hiesinger unlängst gesagt. Schon heute trage die Stahlsparte „nur noch“ rund 30 Prozent zum Konzernumsatz bei. Betriebsratschef Wilhelm Segerath hält dagegen: „Thyssen-Krupp wäre ohne Stahl wie ein Wohnzimmer ohne Sofa.“
Arbeitslosenquote liegt weiter bei 12,4 Prozent
Arbeitsmarkt
Der Arbeitsmarkt erholt sich bundesweit, aber in Duisburg bleibt die Arbeitslosenquote auf dem Stand des Vormonats. Dabei kann der Chef der Arbeitsagentur auch von einem Rückgang der Arbeitslosenzahlen berichten – aber gleichzeitig steigt die Zahl der Hartz IV-Bezieher.
Erneut zehn Einbrüche an nur einem Tag in Duisburg
Einbrecher
Schon wieder meldet die Duisburger Polizei zahlreiche Einbrüche an nur einem Tag. Demnach haben Langfinger von Mittwoch auf Donnerstag zehn Mal versucht, in fremde Wohnungen einzusteigen. In fünf Fällen scheiterten sie, in den anderen fünf stahlen sie Geld und Laptops. Wie Sie sich schützen können.
Die Grundsteuer in Duisburg soll erhöht werden
Duisburg ist ganz schön pleite. Um die Schließung von Hallenbädern, Stadtteilbüchereien und Jugendzentren zu verhindern, dreht die Stadt an der Steuerschraube. Ist das ein legitimer Weg?

Duisburg ist ganz schön pleite. Um die Schließung von Hallenbädern, Stadtteilbüchereien und Jugendzentren zu verhindern, dreht die Stadt an der Steuerschraube. Ist das ein legitimer Weg?

 
Fotos und Videos
Spaziergang durch Schmidthorst
Bildgalerie
Statteile im Norden
Bellydancer-WM in Duisburg
Bildgalerie
Bauchtanz
Die hohe Kunst des Bauchtanzes
Video
Bauchtanz-Festival