Das aktuelle Wetter Duisburg 7°C
Stau

Kilometerlange Staus nach Klärschlamm-Unfall im Kreuz Kaiserberg

05.07.2012 | 09:52 Uhr
Kilometerlange Staus nach Klärschlamm-Unfall im Kreuz Kaiserberg
Staus auf der A3 am Kreuz Kaiserberg sind keine Seltenheit. Foto: Andreas Mangen / waz

Duisburg.   Ein Muldenkipper hat am Morgen im Autobahnkreuz Kaiserberg sieben Tonnen Klärschlamm verloren. Die Reinigungsarbeiten sorgen den ganzen Tag über für kilometerlange Staus auf A3, A40 und A59 im westlichen Ruhrgebiet. Bis die A3 wieder freigegeben wird, dauert es zum späten Nachmittag.

Schmierige Lage auf der A3 im Kreuz Kaiserberg. Mitten im Berufsverkehr, um 6.15 Uhr am Donnerstagmorgen, hatte ein Lkw im Autobahnkreuz Kaiserberg einen Teil seiner Ladung verloren. Etwa sieben Tonnen Klärschlamm ergossen sich auf der Autobahn in Richtung Arnheim, nachdem sich aus noch ungeklärter Ursache die hintere Ladeklappe des Lkw geöffnet hatte. Über 500 Meter verteilt sich die "Schmiere" auf der Fahrbahn, wie die Polizei auf Nachfrage erklärte. Als der Lkw-Führer das Debakel bemerkt hatte, steuerte er seinen Muldenkipper auf den Seitenstreifen, der auch auf gut 600 Metern Länge verschmutzt wurde.

Mehrere nachfolgende Pkw kamen auf dem rutschigen Untergrund ins Schlingern. Ein Fahrzeug wurde dabei leicht beschädigt, verletzt wurde aber niemand. Für die Reinigung war die Fahrbahn nach Oberhausen zunächst voll gesperrt, später wurde ein Fahrstreifen wieder freigegeben, auf dem Verkehr langsam weiter rollt.

Freie Fahrt frühestens ab 16 Uhr

Seit dem Morgen war die Straßenmeisterei damit beschäftigt, die Autobahn zu reinigen. Diese Arbeiten zogen sich doch länger hin als zunächst prognostiziert. Erst am späten Nachmittag konnte die Fahrspur wieder komplett freigegeben wird. Der Verkehr rund ums Kreuz Kaiserberg staute sich zeitweise auf bis auf zehn Kilometern Länge. Auch auf der A40 lief es wegen dieser Sperrung seit dem Morgen laut Polizei nur schleppend, die Autos standen sogar bis über den Rhein nach Moers. (jgr/mawo)

Facebook
 
Kommentare
05.07.2012
12:38
Lkw verliert massenweise Klärschlamm auf der A3
von neuich | #1

Da ist ja jede Putzfrau, keine Diskreminierung nur Vergleich, schneller!

1 Antwort
Kilometerlange Staus nach Klärschlamm-Unfall im Kreuz Kaiserberg
von An77 | #1-1

Also, man ist ja schon so einiges an Dünnpfiff von Kommentaren hier gewöhnt, aber der ihrige legt die Meßlatte neu an.

Wird es jetzt Standard, ersteinmal alles zu kritisieren, nur um lästern zu können?

1100 Meter Fahrbahn (plus das was noch durch durchfahrende Fahrzeuge weiter verteilt wurde) sollen in welcher Zeit gereinigt werden?

In einer Stunde vieleicht?

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6845382/create

Delfinarium schließen?
Die Grünen im Bundestag wollen die Haltung von Delfinen in Deutschland verbieten lassen ( zum Artikel ). Unter den Zoo-Vertretern und Tierschützern, die das Bundesministerium zur Überarbeitung des

Die Grünen im Bundestag wollen die Haltung von Delfinen in Deutschland verbieten lassen (zum Artikel ). Unter den Zoo-Vertretern und Tierschützern, die das Bundesministerium zur Überarbeitung des "Säugetiergutachtens" eingeladen hatte, war auch die Delfinhaltung ein Streitthema (zum Artikel ). Das Delfinarium Duisburg ist aber ein Publikumsmagnet. Was denken Sie?

Captcha

Bitte übertragen Sie den Code in das folgende Feld:

Wort unleserlich? (Neuladen)

 
Fotos und Videos
Rockerkrieg-Diskussion
Bildgalerie
Stadtgespräch
"Luft und Liebe" in Duisburg
Bildgalerie
Elektro-Festival
Messerattacke in Duisburg
Bildgalerie
Gewalt
Luft & Liebe Festival
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Stadionkauf: Politik ist unentschlossen
Duisburg
Ob die Stadt dem MSV auch beim Stadion unter die Arme greifen wird, dazu ist die politische Meinungsbildung offenbar noch nicht abgeschlossen. Herbert Mettler, Chef der größten Fraktion im Rat, belässt es für die SPD bei den beiden Wörtern: „Kein Kommentar“.
Stadtwerke Duisburg stunden dem MSV die Energiekosten
MSV
Die Stadtwerke wollen dem MSV helfen. 700.000 Euro Tilgungszahlungen will der Energieversorger dem angeschlagenen Verein stunden. Die Maßnahmen sind Teil eines Rettungskonzepts, mit dem sich der Verein die DFL-Lizenz sichern will. Ob der MSV das Loch in Millionenhöhe stopfen kann, ist unklar.