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Heimatforscher wollen Komponisten ehren

02.02.2010 | 10:00 Uhr

Zum 111. Geburtstag sollen wieder Lieder von Matthias Lixenfeld erklingen. Zahlreiche Lieder hat Lixenfeld in den 20-er, 30-er und 40-er Jahren geschrieben, die vor allem im Karneval viel gesungen und gespielt wurden.

Am 11. September diesen Jahres würde Matthias Lixenfeld 111 Jahre alt. Aus diesem Anlass möchte die Zeitzeugenbörse Duisburg eine musikalische Matinee für den zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Komponisten organisieren.

Zahlreiche Lieder hat Lixenfeld in den 20-er, 30-er und 40-er Jahren geschrieben, die vor allem im Karneval viel gesungen und gespielt wurden. Einige, wie die Hymne „Op min old Duisburg lot ek nex komme”, sind bis heute bekannt. Im vergangenen November hat das Jugendorchester der Stadt Duisburg den Schlager „Denn wozu haben wir unseren Wedaustrand” neu intoniert.

Auch der Stabsmusikzug der Prinzengarde hat den vor mehr als 70 Jahren für die Garde geschrieben Marsch wieder einstudiert.

Andere Titel harren dagegen ihrer Neuaufführung noch entgegen. Viel Notenmaterial hat die Zeitzeugenbörse, allen voran Heimatforscher Harald Molder in den vergangenen Jahren ausgegraben, darunter Lieder wie „Wi häwe utgeschlope” oder „Stadt Duisburg kreg en Zoo met Aape dren”. Doch an passenden Interpreten hapert es noch.

„Wir hoffen, dass es uns gelingt Kapellen und Chöre für die Idee zu begeistern, die alten Lieder im September wieder erklingen zu lassen”, so Molder. Nicht zuletzt denkt er dabei an die Orchester der Garden und an singende Karnevalisten wie die „Alle Mann an Bord”. Nach der Karnevalszeit möchte die Zeitzeugenbörse potenzielle Mitwirkende des Geburtstagskonzerts für Lixenfeld zusammenbringen. Ein Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Wer sich jetzt schon mit Harald Molder in Verbindung setzen möchte, kann dies unter Telefon 01 73/ 448 48 05 tun.

Bodo Malsch

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82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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