Gastronomie mit Rheinblick
27.05.2009 | 19:05 Uhr 2009-05-27T19:05:00+0200
Der Rheinpark erhält ein Restaurant, das ganzjährig geöffnet sein wird. Gebaut wird es ab Herbst 2009, eröffnen wird es im Frühjahr 2010.
Dies ist wie ein lebensechtes Puzzle-Spiel: 60 Hektar Industriebrache soll sich am Ende in ein neues, begrüntes Stadtquartier am Rheinstrom wandeln. Und so haben sich die Planer in Stadt und Land vor mehr als fünf Jahren den Arbeitsauftrag erteilt: Bringe die Menschen dieser Stadt mit Freizeit, Wohnen und Arbeiten zurück an den großen Fluss. Verlagere die Schwerindustrie an günstigere Orte - zum Wohle für Mensch und Maschine. „Rheinpark” möge dieser Ort in Hochfeld zwischen Kultushafen, Wörthstraße und der „Brücke der Solidarität” dann heißen.
Vor zwei Wochen hat die Stadt die ersten, fein zusammen gesetzten Puzzle-Steine dieses neuen Stadtquartiers, das einmal ebenso so schick und hipp werden will wie der Duisburger Innenhafen - der geneigten Öffentlichkeit übergeben: Skaterpark, Rasenlandschaft, Skulturen und Rheinstrand.
Gestern hat Stadtdirektor Peter Greulich dem Park ein weiteres profiliertes Steinchen angefügt: Die Rhein-Gastronomie. Denn ein Park funktioniere nur dann gut, wenn er auch belebt sei und dafür brauche es unbedingt eine funktionierende Gastronomie. Und zwar eine solche, die das ganze Jahr über geöffnet hat und eine damit auch soziale Ordnungsfunktion auf den Park und seine Besucher ausübe. Anonymität und Vandalismus sollen hier keine Chance haben.
Strandbox mit Windschutz
Ein rotes würfelartiges Hauptgebäude mit zwei kleineren hellgrauen Anbauten, davor eine große Terrasse, umsäumt von „Strandboxen mit Windschutz” sollen spätestens zur neuen Biergarten-Saison 2010 die Pforten für die ersten Ausflugsgäste öffnen – direkt am Rheinufer, mit schönsten Ausblick auf die Schiffahrt.
350 000 Euro wird die 150 qm große Gastronomie kosten. Und weil mit der König-Brauerei, Getränke Hövelmann, den Wirtschaftsbetrieben und der ARGE Sponsoren gefunden werden konnten, wird das Projekt nach Worten des Stadtdirektor die Stadt keinen Cent kosten.
Betrieben wird das Haus, das deutlich mehr und Besseres als „Imbissbuden-Niveau” anbieten will, nach dem Vorbild des „Kleinen Prinzen” in der City. Die „Lebenshilfe Werkstatt für Behinderte” aus Solingen wird den Betrieb übernehmen und mit behinderten und nicht behinderten Menschen ein Angebot machen. Sie sollen, so wie die Arbeiter, die das Gebäude errichtet haben, eine Chance auf einen Dauerjob bekommen.
Jede Menge Puzzle-Steine für ein großes Bild – und das große Legespiel ist noch lange nicht beendet.

21:25
Hallo,
ich finde es super das man von den Duisburger Politiker mal was positives bekommt. Diesen Rheinpark kann eine breite Masse Bürger und Sportler nutzen. Schade ist nur das dort so viele Vandalen alles demolieren.Ich kann auch nicht die Kommentare zu diesen Beitrag verstehen,die mit der eigendlichen Sache nichts zu tun haben.
Hier wird nicht nach der Partei gefragt,sondern wie ein Erholungsgebiet angenommen wird.Alle meckern wenn nichts gemacht wird.Wird es was gemacht,ist es auch nicht gut.Es ist immer das gleiche, Alle wissen was eine Sache kostet,aber keiner weiß was diese Wert ist
02:15
Hier kann der Harry investieren!!! Am besten mit LH als Partner.
20:17
@ berechtigte zweifel :
nein, natürlich muss man nicht alles gut finden,
aber sicher auch nicht alles kaputtschwatzen !
genau das ist das problem der ruhris, dieses gemotze ohen sinn und verstand, teilweise niveaulos und ohne maß.
man kann sich nicht profilieren in dem über alles schund und hass gegossen wird.
wenn sachlich diskutiert wird ist das ja ok und auch gewollt, weil gerade die kunst ja ihren sinn damit erfüllt.
das man in duisburg mit versprechungen in den letzten 50 jahren schlechte erfahrungen gemacht hat, glaube ich gerne, aber hinter jedem bauvorhaben gleich klüngel, miss und vetternwirtschaft zu vermuten, grenzt an verleumdung.
was mich aber dabei am meisten stört, sind die sogenannten alleswisser und alleskönner, die sich anmaßen, betriebswirtschaftliche prognosen und analysen abzugeben, leider null kompetenz vorzeigen können und selbst schon bei der führung einer pommesbude die segel streichen müssten.
ebenso diese profilneurotiker aus der spd duisburg, die sich diesen chat zu nutze machen um gegen alles, was seitens der amtierenden stadtregierung unternommen wird zu schießen.
dabei ist ihnen jedes mittel recht, verleumdungen, beleidigungen bewusstes verbreiten von lügen und halbwahrheiten.
ich betone, weder der cdu noch einer anderen partei zugehörig zu sein, aber es kann nicht sein, dass unser OB bei jeder gelegenheit zerissen und in aller öffentlichkeit verunglimpft wird.
ich würde mich freuen, wenn dieser artikel dazu beitragen würde, mehr sachlichkeit einzubringen und damit das diskussionsniveau zu steigern.
19:36
Man muss ja wirklich nicht jeden Sch... gut finden.
Schuhkartons und Parkautobahnen überfordern auch den Geschmack des einen oder anderen Hoschschulabsolventen.
Nur weil man das ablehnt ist man kein Kulturbanause oder gar rückständig und nur weil man es gut findet ist man noch lange kein kompetenter Kunstexperte oder fortschrittlich..
16:54
@6 - 8: Stimmt alles! Der Duisburger an sich mag den Stillstand, den es hier über Jahrzehnte gab. Er kennt ja nix anderes und beklagt sich, wenn es mal was neues gibt.
Denn warum neues kennen lernen? Warum mal raus gehen oder weiter weg von den Trinkhallen an der Ecke? Warum mal raus aus den Jogginganzügen?
Alle nur am Meckern und nicht offen für neue Erkenntnisse und Erfahrungen. Ist wohl typisch hier, hab ich selbst noch nirgends anders in der Republik kennen gelernt. Zum Glück...!
Auf Dauer hält es mich auf jeden Fall nicht hier (bin Neu-Duisburger), da mir die Depristimmung gehörig auf den Senkel geht, bin aber selbst gespannt auf die neuen Maßnahmen, Orte und Gebäude in der Stadt, auch wenn sie manchmal grässlich (Küppersmühlen-Erweiterung) sind!
16:12
@#18: Schön, dass Sie es wenigstens einsehen, dass Sie meinen Ausführungen offensichtlich nicht folgen können! Jedes weitere Wort der Diskussion wäre Verschwendung.
14:24
@dubuerger die II.
Falsch! Aus den
Bewohnern, die es übrigens bei weitem nicht nur in Duisburger, sondern in großer Zahl im gesamten Ruhrgebiet gibt
müssen sich folgerichtig die Kommunalpolitker rekrutieren, denn es sind Volksvertreter.
Sie haben recht, ich habe Ihren Beitrag nicht verstanden. Auch Ihren zweiten Betrag verstehe ich nicht. (Es sei denn, Sie sind Kommunalpolitiker)
Was ich verstanden habe, ist dass Sie zu einer Minderheit gehören, aber das hatte ich ja vorhin schon verstanden.
Sie fühlen sich nicht wohl, in unserer Region? Dann testen Sie doch mal eine andere Gegend
und nehmen Sie die Bauklötze am Besten direkt mit!
13:42
Ach, sehr verehrter betroffener (#13), ginge es doch nur um das rein subjektive Schönheitsempfinden eines Gebäudes, dann wären wir in Duisburg schon viele Schritte weiter. Aber mit Ihrem Kommentar haben Sie zweifellos gezeigt, dass Sie offensichtlich nichts von dem verstanden haben, was ich schrieb und damit meine Anmerkung eindrucksvoll unterstrichen!
13:39
Ich kann das ewige Genöle vieler Duisburger mittlerweile auch nicht mehr nachvollziehen - ob Rheinpark, Landschaftspark oder Innenhafen. En Detail muss mir auch nicht alles passen oder gefallen, das geht wohl kaum. Ich finde den Innenhafen und den Landschaftspark toll, den Rheinpark kenne ich noch nicht.
13:01
Die Arroganz einiger Kommentatoren, die sich für was besseres halten, weil nur sie die wahre Kulturkompetenz haben, ist unerträglich.
Und weil mit der König-Brauerei, Getränke Hövelmann, den Wirtschaftsbetrieben und der ARGE Sponsoren gefunden werden konnten, wird das Projekt nach Worten des Stadtdirektor die Stadt keinen Cent kosten.
Aha, die Wirtschaftsbetriebe sind also schon löngst verkauft?
Oder will man mal wieder die Leute für Dumm verkaufen?
Ich habe ja nichts gegen den Rheinpark und werde ihn sicherlich eher nutzen, als die Regattabahn oder den Schuhkarton, aber wenn der Wähler absichtlich getäuscht wird, wird man ja nochmal darauf hinweisen dürfen.
.. und ständig wird man getäuscht: Die Stadt zahlt keinen Cent - das ist lächerlich.
Die Städtischen Gesellschaften sind auch städtisches Vermögen. Es ist doch egal, aus welcher meiner geldbörsen ich die rechnung bezahle, am Ende fehlt der Stadt das Geld.
Für wie Blöd hält man denn die Leute?
... aber im Rheinpark ist es ausnahmsweise mal hut angelegt, wenn dadurch mehr soziale Kontrolle ermöglicht wird.
KöPi und Hövelmann machen das völlig selbstlos?
Oder sind die guten Gaben nicht an einen Liefervertrag gebunden, was in der Gastronomie ja durchaus üblich ist?