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Sparmaßnahmen

Duisburger Stadtfest steht auf der Kippe

03.12.2009 | 09:30 Uhr

Duisburg. Das Duisburger Stadtfest könnte dem Rotstift zum Opfer fallen. Die Weiterführung der Veranstaltung mit mehreren Hunderttausend Besuchern wird aus Kostengründen überprüft. Auch der Zuschuss für den Rosenmontagszug ist wegen des Millionenloches im Stadt-Haushalt gefährdet.

Die wegen des dreistelligen Millionenloches im Duisburger Haushalt 2010 anstehenden Sparmaßnahmen treffen auch die städtischen Tochterunternehmen. Radikal soll der Rotstift unter anderem bei der „Duisburg Marketing Gesellschaft” (DMG) angesetzt werden. So radikal, dass nach NRZ-Informationen sogar das beliebte Stadtfest auf der Kippe steht. Aus Kostengründen soll das jährliche Sommerfest in der City eingestellt werden. Dies sickerte aus einer Klausur-Tagung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) und seinen sechs Dezernenten durch.

Das zum Abschuss freigegebene Fest, das Ende Juni laut DMG-Chef Uwe Gerste „mehrere Hunderttausend Besucher” angezogen hatte, steht als Ergebnis der Klausurtagung auf einer zu prüfenden Streichliste. Auf der finden sich weitere Sparmaßnahmen, die die DMG leisten könnte: So wird überprüft, ob der Zuschuss für den Duisburger Rosenmontagszug und den Hamborner Kinderkarnevalszug gestrichen wird – knapp 50 000 Euro ließen sich so sparen. Auch das für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 geplante „Public Viewing” ist gefährdet, die DMG soll ihr Lounge in der MSV-Arena aufgeben und die Überführung des Landschaftsparkes Nord in eine eigene Gesellschaft wird erwogen.

Götz Middeldorf

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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