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Duisburg hat Potenzial

25.01.2008 | 19:56 Uhr

Beim Diskussionsforum ging es rund ums Thema Wasser und wie die Stadt die guten Voraussetzungen nutzen kann

Wir haben den größten Binnenhafen Europas, eine perfekte Lage an Rhein und Ruhr und den Innenhafen mit Wohn- und Arbeitsfläche. Beim Diskussionsforum zum Thema "Stadtentwicklungsmotor Wasser" im Kleinen Prinzen ging es nun darum, über die Chancen Duisburgs zu reden, die Lage am Wasser noch mehr zu nutzen. Schließlich hat Duisburg eine 114 Kilometer lange Wasserfront.

"Der Innenhafen hat gezeigt, dass Duisburg es kann", betont die Referentin des Abends, Natascha Schlömer vom Institut für Stadtplanung und Städtebau an der Uni Duisburg-Essen. "Jetzt geht es darum, dass Duisburg seine Potenziale auch weiter nutzt." Dabei seien Projekte wie der Rheinpark Duisburg oder die Waterfront Ruhrort der richtige Weg.

"Wasser ist das blaue Gold", davon ist auch Prof. Dr. Alexander Schmidt vom Institut für Stadtplanung und Städtebau überzeugt. "Wasser ist etwas, was wir alle suchen." Dass bei dieser Planung aber nicht die Stadt allein für die Kosten aufkomme könne, das stellte Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler heraus. "So was gibt es nicht für lau", fügte auch Umweltdezernent Dr. Peter Greulich zum Projekt Wasserpark Wedau hinzu. Dies stieß nicht bei allen Anwesenden auf Verständnis. "Das sieht doch dann so aus, dass die bestimmen, die das Geld geben", meinte ein Besucher empört. Doch dagegen wehrte sich Hanns-Ludwig Brauser, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft metropoleruhr vehement: "Wer spendet, bestimmt nicht, was passiert."

Für Diskussionsstoff sorgte auch die Living Bridge. So warnte Natascha Schlömer davor, auf jeden Trend einzusteigen. Brauser hingegen ist vom Erfolg des Projekts überzeugt. "Das war ein Highlight auf der Expo Real."

Kritik mussten Greulich und Dressler wegstecken. So beschwerte sich eine Frau, dass die Bürger bei Entscheidungen nicht genug einbezogen würden. Doch es gab auch gleich Unterstützung für die beiden: "Diese Veranstaltung ist doch dafür da."

Von Anika Hoepken

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