Drei Verletzte nach Hubschraubereinsatz an der Duisburger Bahnhofsplatte
25.05.2012 | 17:21 Uhr 2012-05-25T17:21:00+0200
Duisburg. Ein Rettungseinsatz des Hubschraubers Christoph 9 hat am Freitagmittag für einen Zwischenfall an der Duisburger Bahnhofsplatte gesorgt. Während oder unmittelbar nach der Landung war ein langes Stück des Bauzauns umgestürzt, drei Passanten wurden dabei verletzt.
War es eine Windböe oder doch der Luftsog des Rettungshubschraubers? Diese Frage und damit die genaue Ursache des kleinen Zwischenfalls an der Duisburger Bahnhofsplatte wird wahrscheinlich nie richtig geklärt werden. Fakt ist aber, dass drei Passanten durch den umstürzenden Bauzaun an der Mercatorstraße verletzt und im Krankenhaus behandelt werden mussten.
Gegen 13.30 Uhr landete der an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU ) stationierte Christoph 9 am Freitag auf dem noch immer unbebauten Deckel der Autobahn 59, um bei einem internistischen Notfall Hilfe zu leisten. Schon kurz nach der Landung, nach vielleicht ein oder zwei Minuten Wartezeit, hob der fliegende Notarzt in Richtung Mercatorkreisel wieder ab (mehr Bilder vom Zwischenstopp auf Twitter.com/DerWestenDu).
Vorfall dem Luftfahrtbundesamt gemeldet
Vermutlich, so schildert es die Polizei in ihrem Pressebericht, kippte durch diese Luftverwirbelung der Bauzaun, der den Deckel des Mercatortunnels umgibt, auf etwa 60 Metern Länge um und stürzte auf den Gehweg. Zwei Männer und eine Frau, die von dem Metallzaun getroffen wurden, gingen daraufhin zur Bundespolizei, deren Beamte die Leichtverletzten zunächst versorgten und einen Rettungswagen riefen.
Den Vorfall meldete die Duisburger Polizei auch dem Luftfahrtbundesamt. Nachdem Streifenpolizisten den Zaun wieder aufgerichtet hatten, sperrten Mitarbeiter des Ordnungsamtes den Gehweg an der Stelle erst einmal provisorisch mit Flatterband ab.
Stadt will Zaun nun weiter sichern
Von dem Vorfall hat die Besatzung des Hubschraubers selbst aber nichts mitbekommen, „sonst hätte sie selbstverständlich sofort selbst Hilfe geleistet“, erklärt Feuerwehr-Sprecher Bernd Wolf, der im Nachhinein mit dem auf dem Hubschrauber diensthabenden Rettungsassistenten gesprochen hat. „Wenn ein Zaun auf 60 Metern Länge umstürzt, hätte die Mannschaft dies mitbekommen“, so Wolf weiter. Und es war auch nicht das erste Mal, dass Christoph 9 auf der Platte gelandet war. Bei den übrigen Einsätzen hatte es solche Vorfälle nicht gegeben. „Der Pilot überfliegt zunächst die Stelle, an der er landen möchte und setzt erst dann zur Landung an“, erklärt der Feuerwehr-Sprecher das Procedere bei Hubschrauber-Einsätzen.
Umgestürzt waren Teile des Metallzaunes um die Bahnhofsplatte aber auch ohne Hubschrauber-Einsatz im Vorfeld schon einmal. Denn auf der langen Freifläche vor dem Duisburger Hauptbahnhof ist es häufig sehr windig. Noch am Freitagnachmittag soll die städtische Servicegesellschaft Octeo im Auftrag der Wirtschaftsbetriebe den Bauzaun entsprechend sichern, so WBDU-Sprecherin Silke Kersken. Denn rein rechtlich ist die Stadt für das Gelände und auch dessen Sicherung verantwortlich.

09:26
Und das alles direkt vor dem Hauptbahnhof - was denken denn wohl Besucher, wenn sie aus dem Zug ausgestiegen sind und zur Stadt gehen? Man muss sich ja schämen, wenn DAS die Visitenkarte Duisburgs sein soll. Wollte die Stadt nicht im März mit der Gestaltung des neuen Bahnhofsvorplatzes begonnen haben? - Mein Eindruck: Seit Duisburg wieder rot ist, funktioniert hier nichts mehr.
15:34
"Von dem Vorfall hat die Besatzung des Hubschraubers selbst aber nichts mitbekommen, „sonst hätte sie selbstverständlich sofort selbst Hilfe geleistet“, erklärt Feuerwehr-Sprecher Bernd Wolf, [...]. „Wenn ein Zaun auf 60 Metern Länge umstürzt, hätte die Mannschaft dies mitbekommen“, so Wolf weiter"
Was soll das den nun heissen?
Wäre es passiert hätten sie es mitbekommen, sie haben nichts mitbekommen, also ist auch nichts passier?
War also alles nur einbildung?
Oder versucht man hier direkt die Hubschrauberbesatzung aus der Schussbahn zu bringen?!
14:19
In Duisburg sind scheinbar alle Mitarbeiter der Stadt, die auch nur ein Fünkchen Verantwortung tragen zum scheissen zu blöd.Nicht einmal einen Bauzaun können die aufstellen.
Zum Glück ist nicht mehr passiert, die Schlagzeilen hätte ich nicht lesen wollen.
So viel Blödheit wie in Duisburg ist schon bedenklich. Am besten weiterhin einen großen Bogen machen...
09:41
tom009: Mit der SPD habe ich so viel zu tun, wie Sie mit dem Fachwissen zum Thema.
Bei der Baustelle am Marientor handelt es sich um die Maßnahme einer Firma namens Euroareal im Auftrag der IDE. Die Archäologen waren längst abgezogen und die Spundwände wurden gerade eingetrieben, als Bilfinger Berger Anfang Januar seine Baufahrzeuge und Beschäftigten in einer Art Nacht- und Nebelaktion abzog. Seit dem gammelt die Baugrube vor sich hin und kann natürlich auch nicht als Parkplatz genutzt werden.
Und niemanden scheint das stören.
01:18
hansreiner#1
soso in 10 jahren wird sich die bahnhofsplatte noch so präsentieren...
oh das stellen sie aber ihrer spd ein verdammt schlechtes zeugnis aus.
und von welcher baustelle am marientor reden sie?????
wenn sie die parkplätze entlang der steinschen gasse meinen nun da wollte die spd stadtspitze ja schon vor 30 jahren bauen.
als man aber etwas erde aushob wurden teile von sehr alten häusern gefunden.(stadtgeschichte).also wurde ein wenig ausgebuddelt und archiviert und wegen geldmangels wieder zugeschüttet.
und seit dem wird bzw wurden ja beide plätze als parkplatz genutzt.
und die bebauungspläne damals wurden in die tonne gehauen.
22:12
Der Fußweg ist eigentlich auf der gegenüberliegenden Seite der Straße. Wer vor dem Bauzaum entlang geht, muss auch damit rechnen von Autos angefahren zu werden...
Es handelt sich um den Zaun an der Mercatorstr., und da sind sowohl Geh- als auch ein Radweg vorhanden.Mittlerweile hat man das Konstrukt stabilisiert.
@gukop :Also erst einmal schlau machen, bevor man Schwachsinn absondert.
20:58
Duisburg kann keine Zäune.
18:06
Über welche „weiteren Entwicklungen der ´Platte´“ wollen Sie berichten? Hier tut sich auch in 10 Jahren noch nichts, denn hier ist die IDE zuständig. Gleiches gilt für die ähnlich peinliche Leer-Baustelle am Marientor.
Die Kosten für die Reparatur des schrecklichen Bauzauns sollte man Herrn Oehmke persönlich in Rechnung stellen!!