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Bei Knöllchen ist Duisburg im Ruhrgebiet spitze

20.11.2009 | 17:29 Uhr
Bei Knöllchen ist Duisburg im Ruhrgebiet spitze

Duisburg. Wer in Duisburg mit dem Auto unterwegs ist, sollte gut aufpassen, wo er seinen Wagen abstellt. Denn Duisburg gehört in Deutschland zu den Spitzenreitern bei den Strafzetteln. Pro 100 gemeldete Fahrzeuge wurden im ersten Halbjahr 2009 70 Knöllchen geschrieben.

Duisburg gehört zu den Städten in Deutschland, wo's am meisten Knöllchen für Autofahrer gibt. Unter den Großstädten in Nordrhein-Westfalen liegt unsere Stadt sogar auf Platz 2 nach Köln. Eine Untersuchung der „Zeit” hat ergeben, dass pro 100 gemeldeter Fahrzeuge in Duisburg im ersten Halbjahr 2009 70 Knöllchen geschrieben wurden, in Köln 110. Düsseldorf (68 Knöllchen pro 100 Fahrzeuge), Moers (47), Oberhausen (40) Essen (38) und Mülheim (31) liegen teilweise weit unter diesem Schnitt.

Produktive Politessen

„Unsere Politessen arbeiten sehr produktiv”, kommentierte Anja Huntgeburth von der Stadt die Untersuchung. Sie machte deutlich, dass im Gegensatz zu Düsseldorf oder Essen, wo mehr als 100 Politessen im Einsatz seien, in Duisburg nur 40 Damen Strafzettel verteilen. „Von denen sind einige auch nur Teilzeit-Kräfte.”

Während für die meisten Städte bei hohem Personalaufwand die Knöllchen ein Zusatzgeschäft sind, macht Duisburg damit Kasse. „Vergangees Jahr haben wir mit Verwarngeldern 3,3 Millionen Euro eingenommen”, so Huntgeburth. Davon wurden die 40 Mitarbeiterinnen finanziert, zehn Prozent – also satte 330 000 Euro – blieben in der Stadtkasse hängen. In diesem Jahr, so die Stadt, werden die Zahlen ähnlich liegen. An eine Ausweitung der Kontrollen in der Knöllchen-Hauptstadt Duisburg ist nicht gedacht.

Weniger abgeschleppt

Kleiner Trost für Autofahrer: Nach Angaben der Stadt gibt's mehr Tickets als anderswo, dafür wird erheblich weniger abgeschleppt. „Auch da, wo wir eigentlich dürften”, so Huntgeburth. „Beim Abschleppen liegen wir am unteren Ende der Statistik!”

Götz Middeldorf

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Kommentare
23.11.2009
09:26
Bei Knöllchen ist Duisburg im Ruhrgebiet spitze
von kalusdieter | #62

Nur zu, alle Schilder weg, zurück zur Steinzeit, der Stärkere gewinnt!
Abzocker sind die, die sich nicht an die Regeln halten!

23.11.2009
08:44
Bei Knöllchen ist Duisburg im Ruhrgebiet spitze
von isaberso | #61

klausdidder
ach ne kalusdieter
genaauuu

nur dann heißt es ja wieder- Abzocker - grins

genau wie fast alle nicht mehr blinken
( Richtungsanzeiger setzen )

23.11.2009
07:28
Bei Knöllchen ist Duisburg im Ruhrgebiet spitze
von kalusdieter | #60

Jeder kann doch da parken, wo er will, nur für die Folgen muß er dann auch aufkommen!

22.11.2009
20:13
Blockierter Kommentar.
von Gruenkohl7 | #59

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

22.11.2009
18:17
Bei Knöllchen ist Duisburg im Ruhrgebiet spitze
von fan | #58

# Gruenkohl7
#r.kant.
Seit ihr schon erwachsen?

22.11.2009
12:17
Bei Knöllchen ist Duisburg im Ruhrgebiet spitze
von AliMente | #57

@2

habe mal kurz im Kopf gerechnet:
Eine Politesse kostet 75000 Euro im Jahr.



hahahahahahahahahaha

22.11.2009
11:06
Bei Knöllchen ist Duisburg im Ruhrgebiet spitze
von egal11 | #56

Oh man, statt niveulose Kommentare zu schreiben, sollten alle demnächst aufpassen, wo sie hin parken... oder.. so gäbe es auch keine Strafzelltel:9 und ihr könntet glücklich weiter leben...und nicht eure 200-300g Masse Gehirn noch mehr strapazieren :)

22.11.2009
10:29
Blockierter Kommentar.
von udo.michel | #55

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

21.11.2009
22:23
Bei Knöllchen ist Duisburg im Ruhrgebiet spitze
von r.kant | #54

:-)))

21.11.2009
22:11
Blockierter Kommentar.
von Gruenkohl7 | #53

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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