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Bolkerstraße

Raus aus dem Negativ-Image

31.03.2009 | 18:47 Uhr

Sie haben genug vom Negativ-Image ihrer Straße.

Da strömen Hunderttausende Gäste durch das Einfallstor der Altstadt, um sich zu vergnügen. Und die meisten kehren mit einem guten Gefühl nach Hause. Doch es sind die paar Dutzend Randalierer und die aus dem Ruder gelaufenen Junggesellenabenden, die immer wieder für Schlagzeilen sorgen. „So nicht”, war gestern der Tenor des ersten Anlieger-Treffens auf der Bolkerstraße. Man will wieder die positiven Seiten der bunten Straße in den Vordergrund rücken. Schon wird der Ruf nach einer Werbe-Aktion laut.

Doch soweit sind die Anlieger noch nicht. „Gestern war das erste Treffen überhaupt”, betont Dirk Schaper, Sprecher der Altstadtgemeinschaft. „Viele kannten sich überhaupt noch gar nicht.” Und das, obwohl sie seit Jahren oder vielleicht länger schon Nachbarn sind.

Woran es liegt? Man kann sich schlicht verpassen in dieser quirligen Gasse, die von Stunde zu Stunde ihr Gesicht verändert. Anwohner haben eben andere Zeiten als Wirte. Und was hat die Kirche normalerweise mit den Lokalen zu tun? Gestern hatten 40 Anlieger die Gelegenheit genutzt, sich näher zu kommen. Die Altstadt-Gemeinschaft lud zum Treffen in das Traditionsbrauerei „Zum Schlüssel” ein. Die IHK war dabei, die Polizei auch.

Doch außer den Klagen einiger Wirte über die städtischen Ordnungskräfte, die zu stringent darauf achten würden, dass die Musik nicht dröhnt und pünktlich um Mitternacht die Außenterrassen schließen, gab es nur wenige Forderungen auf der ersten Sizung. Außer diese eine wesentliche: „Mit der öffentlichen Darstellung der Bolkerstraße sind wir nicht zufrieden.”

Deshalb soll die Werbetrommel gerührt werden - eine Art Image-Kampagne. Noch vor Pfingsten, so hofft Schaper, werden sich die Anlieger wieder zusammentun - und Nägel mit Köpfen machen.

Michael Mücke


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