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Pipeline-Gegner rufen zur Demonstration auf

03.03.2008 | 20:19 Uhr

PROTEST. Am 13. März startet der Fackelzug zur neuen Dauermahnwache an der Hochdahler Straße. Initiative hat Politiker zur Teilnahme eingeladen.

ERKRATH. Die Pipeline-Gegner lassen nicht locker: Am Donnerstag, 13. März, wollen sie eine zweite Dauermahnwache gegen die Co-Leitung errichten. Die erste ist seit geraumer Zeit an der Max-Planck-Straße zu sehen.

In einem Demonstrationszug mit Lichtern wollen die Aktiven zunächst um 18 Uhr vom Rathaus zur Hochdahler Straße ziehen, wo sie die zweite Mahnwache aufbauen werden. An der Hochdahler Straße sollen Holzkreuze und Grabkerzen auf die potenziell tödliche Gefahr des CO-Gases hinweisen. Wie bereits in Unterfeldhaus, können auch hier wieder persönliche Meinungen von Demonstrationsteilnehmern angebracht werden. Wer möchte, kann zusätzlich auch eigene Holzkreuze, Fackeln und Grabkerzen mitbringen.

Die Pipeline ist durch einstimmigen politischen Entschluss des Landtages ermöglicht worden. Nun wollen die Gegner unabhängig von den juristischen Fragen erfahren, welchen Weg es gibt, auf die politische Meinungsbildung einzuwirken und den Bau zu verhindern. Die IG Erkrath hat zu diesem Zweck den Landtagsabgeordneten Harald Giebels (CDU), den Bürgermeister der Stadt, Arno Werner, und die Vorsitzenden der Erkrather Parteien und der Wählergemeinschaft BmU zu einer Stellungnahme eingeladen. Da Bundesfinanzminister Peer Steinbrück im Südkreis für den Bundestag kandidieren will, hat die IG Erkrath den Politiker ebenfalls eingeladen. Die Demonstration ist polizeilich angemeldet.

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