Nach Lkw-Unfall wird Sicherheit von CO-Pipeline überprüft
17.01.2013 | 17:26 Uhr 2013-01-17T17:26:41+0100
Düsseldorf. Die Bezirksregierung Düsseldorf überprüft nach dem Lastwagen-Unfall auf einer Autobahnbrücke bei Düsseldorf die Sicherheit der an der Brücke verlaufenden Kohlenmonoxid-Pipeline. Die noch nicht in Betrieb genommene Pipeline verbindet die Chemiewerke des Bayer-Konzerns in Dormagen und Krefeld-Uerdingen.
Nach dem Lastwagen-Unfall auf einer Autobahnbrücke bei Düsseldorf überprüft die Bezirksregierung Düsseldorf die Sicherheit der an der Brücke verlaufenden Kohlenmonoxid-Pipeline. "Auch dieser Lkw-Unfall wird von der Bezirksregierung nochmals in die Sicherheitsüberprüfung einbezogen", teilte ein Sprecher der Bezirksregierung Düsseldorf am Donnerstag auf Anfrage mit. Die noch nicht in Betrieb genommene Pipeline verbindet die Chemiewerke des Bayer-Konzerns in Dormagen und Krefeld-Uerdingen.
Ein Ereignis – zwei Bewertungen. Im Verfahren um die umstrittene CO-Pipeline hat die Bezirksregierung Düsseldorf einen Planergänzungsbescheid erlassen, den Bayer als „Etappensieg“ wertet, die Gegner der Pipeline indes als „Nachhilfe“.
CO-Pipeline Pipeline wird "unter allen Sicherheitsaspekten" überprüft
Auf der Neandertalbrücke in Erkrath war am Mittwoch ein Sattelzug in die Leitplanke geprallt. Dabei rutschte das Heck des Aufliegers über den Brückenrand, ein Teil der Landung fiel herab. An der Brücke verläuft, im Erdboden verlegt, die Pipeline. Eine Bürgerinitiative gegen die Pipeline sieht sich durch den Unfall in ihren Bedenken gegen den Trassenverlauf bestärkt. Würde ein Lkw auf die Pipeline stürzen, hätte das gravierende Folgen.
Das laufende Planfeststellungsverfahren und ein Verfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Münster dienten dazu, die Pipeline "unter allen Sicherheitsaspekten" zu überprüfen, betonte der Sprecher der Bezirksregierung. Ereignisse wie der Unfall blieben dabei nicht unbeachtet. Die Sicherheit der Leitung müsse auch in direkter Nähe zu Brückenbauwerken nach den gesetzlichen Vorgaben und dem neuesten Stand der Technik gewährleistet sein. (dpa)
19:05
Ist wirklich niemand bei der Bezirksregierung oder sonst einer Aufsicht auf die Idee gekommen, so etwas von Anfang an zu prüfen? Schlimm, was für Leute von unseren Steuern leben dürfen.
...oder es sind die Verantwortlichen in den Ämtern schon vorsorglich mit Nebeneinkünften versorgt worden.
17:46
Habe mir gerade bei Wikipedia die Seite zur CO-Pipeline angeguckt und war entsetzt, als ich gesehen habe, das die Leitung als einwandiges System ausgefüht wurde.
Warum nicht als Doppelwandiges Rohr, wobei der äußere Mantel als Sicherheitspuffer mit CO-Sensoren ausgestattet ist?
Naja, wurden wohl wieder Kosten gespart, es wird wohl billiger sein, Familien für Ihre Toten zu entschädigen.......
"Warum nicht als Doppelwandiges Rohr"
Die Antwort ist ganz einfach: Weil ein doppelwandiges Rohr die Profite des Bayer-Konzerns schmälern würde.