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Lichtermeer gegen Bayer

03.09.2007 | 10:36 Uhr

PROTEST. Pipeline-Gegner bauen am Samstag Grablichter an der Max-Planck-Straße auf.

ERKRATH. Steter Tropfen höhlt den Stein: Nach diesem Prinzip rufen die Gegner der Bayer CO-Pipeline erneut zum Widerstand auf. Am Samstag, 8. September, soll die Max-Planck-Straße zum Lichtermeer werden. Grablichter wollen die Gegner aufstellen, und Kreuze um zu signalisieren: Wir wollen diese gefährliche Pipeline nicht. Los geht's gegen 11 Uhr an der Ecke Am Maiblümchen. Dort wollen die Teilnehmer auf das Projekt und seine möglichen Folgen aufmerksam machen, Briefe an Bayer, Bezirk- und Landesregierung, die die Teilnehmer mitbringen, werden gesammelt. Die Initiativen wollen sie dann an die entsprechenden Stellen weiterleiten. Die Stadt Erkrath, vertreten durch Bürgermeister Arno Werner, soll vor Ort dabei sein.

Am Stichtag 31. August gab es 38 370 Unterschriften gegen die Pipeline. Immer mehr Menschen werden aufmerksam. So trafen sich in Duisburg rund 200 Menschen in Ungelsheim, wo die Leitung gerade verlegt und verschweißt wird. Gleizeitig läuteten die Glocken der Kirchen von Rahm, Huckingen, Ungelhsheim, Serm und Mündelheim zum Alarm. Die Erkrather Mahnwache mit Lichtermeer soll ein weiteres Signal an die Verantwortlichen sein.

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