"Jeck we can" im Hafen
03.02.2010 | 18:00 Uhr 2010-02-03T18:00:00+0100Es ist erstaunlich, wie sich seit Jahren Chefplaner und einige Politiker vom schönen Schein eines glänzenden Medienhafens und den dort vorgesehenen Wohnungen blenden lassen.
Wirtschafts- und Verkehrs-Experten im ganzen Land sind sich einig, dass in den nächsten Jahren - und daran ändert auch die Krise nichts - immens mehr Güter aus Asien nach Europa kommen. Ob Stahl aus Indien oder Kleidung aus China. Zwei kommende Wirtschaftsmächte - sehr mächtig in wenigen Jahren. In Rotterdam ausgeladen, kann man Millionen Tonnen Stahl, Fahrzeugteile oder Containerweise billige Kleidung ja nicht per Karnevalswagen hierher karren.
Ans Karnevalsmotto „Jeck we can” erinnert allerdings das starre Festhalten der ´Stadt am Wohnungsbau neben den Futtermittel-Mühlen. Dafür legt sie sich sogar mit der mächtigen IHK (Handelskammer) an. Selbst in der dicken Krise kamen noch 8,5 Millionen Tonnen allein per Schiff in die Häfen. Liebe Planer: Laden sie die mal auf Laster und fahren damit über verstopfte Straßen – dann stecken wir endgültig alle fest.
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