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Eklatanter Preisverfall

12.02.2009 | 19:50 Uhr

IMMOBILIENKRISE. Umsätze bei Grundstücks- und Häuserkäufen um 43 Prozent gesunken.

Als Folge der Immobilienkrise sind die Umsätze beim Kauf von Grundstücken und Häusern im vorigen Jahr um drastische 43 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,3 Miiliarden) eingebrochen, obwohl die veräußerten Flächen fast gleich groß blieben (minus drei Prozent). Das ergibt der Bericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte, der gestern seine Analyse des Immobilienmarkts 2008 vorlegte.

Ursache für den Einbruch ist, so Makler und Gutachter Marc Abel, vor allem der Rückzug ausländischer Investoren bei Gewerbeimmobilien. Der begann bereits im ersten Halbjahr 2008, nach dem Durchschlagen der "Subprime"-Krise in den USA auf den hiesigen Markt. "Ausländische Fonds, die eher auf schnelle Rendite setzten, mussten 2006 und 2007 ihr riesiges Kapital schnell anlegen und haben sich gegenseitig die Preise hoch getrieben", analysierte der Makler. Im vorigen Jahr begann deren Rückzug, in diesem Jahr würden eher realistische Marktpreise verlangt. Deutsche Fonds würden auch künftig auf langfristige Gewinne setzen und weiterhin in Grundstücke und Häuser investieren.

Für bereits gebaute Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen stiegen die Durchschnittspreise zwischen einem und 3,5 Prozent. (JG.)

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