Düsseldorferin lebte mit 113 verwahrlosten Pudeln zusammen
27.06.2012 | 12:11 Uhr 2012-06-27T12:11:00+0200
Düsseldorf. Eine Hundehalterin muss 2100 Euro Strafe zahlen. Das hat das Amtsgericht Düsseldorf entschieden. Die 53-Jährige hatte 113 Pudel in ihrem Haus gehalten. Die Tiere lebten unter qualvollen Bedingungen - ohne Tageslicht und Wasser, in Käfigen voller Exkremente.
Wegen monatelanger Tierquälerei ist gegen eine Hundehalterin aus Düsseldorf ein Strafbefehl in Höhe von 2.100 Euro erlassen worden. Die 53-jährige soll in ihrem Haus mit 113 Hunden zusammengelebt haben, wie das Amtsgericht Düsseldorf am Mittwoch weiter mitteilte. Die Angeklagte sei der Verhandlung unentschuldigt ferngeblieben.
Die Frau war im vergangenen Jahr den Behörden aufgefallen. Bei einem Kontrollbesuch habe eine Amtstierärztin der Anklage zufolge jeweils etwa sieben Hundewelpen in Käfigen von unter einem Quadratmeter Größe vorgefunden. Bei einer ordnungsgemäßen Haltung seien mindestens 24 Quadratmeter nötig gewesen, so die Behörde. Darüber hinaus habe die Tierärztin 16 Käfige und Transportboxen mit insgesamt 70 Hunden entdeckt. Die Übrigen seien frei herumgelaufen. Laut Staatsanwaltschaft seien alle Zimmer des Hauses abgedunkelt gewesen, die Tiere hätten auch kein Wasser bekommen.
Angeklagte soll nicht aus sadistischen Motiven gehandelt haben
Nach Schilderung der Medizinerin seien alle Käfige und Boxen mit Urin und Exkrementen durchnässt und verdreckt gewesen, es habe keine einzige trockene Stelle gegeben, an der sich die Hunde hätten hinlegen können. Aus diesem Grund sei das Fell aller Tiere vollständig nass gewesen. Im ganzen Haus habe es beißend nach Ammoniak gerochen, die Hunde hätten entzündete und tränende Augen gehabt.
Der Anwalt der Angeklagten gab nach Angaben eines Gerichtssprechers zu Protokoll, dass die Frau psychisch nicht in der Lage sei, dem großen Medieninteresse im Zuge der Verhandlung zu begegnen. Die Tierärztin, die vor einem Jahr das verwahrloste Haus überprüfte, wurde am Mittwoch vom Richter befragt. Sie sagte laut Gerichtssprecher, die Angeklagte habe nicht aus sadistischen Motiven gehandelt. Sie sei offenbar vielmehr überfordert gewesen. (dapd)
14:03
die Strafe ist viel zu lasch...das meiste wird hier wohl wieder der Steuerzahler blechen müßen. Schließlich sind 2100 so gut wie nix, im Gegensatz zu den Kosten die nun das Tierheim hat.
Alleine die Besclhagnahmung kostet Geld, dann die Arbeitskräfte die die Tiere eingefangen haben, dann bekommen die Tierärzte sicher auch noch Geld, da ich mal von ausgeh das die nicht wirklich alle gesund waren und zudem kommen noch 113 Tierheimplätze die auch Geld kosten.
Meiner Rechnung nach dürfte der Spaß weit mehr als 15.000 € kosten....wer zahlt das??
13:34
Wo sind denn die Tiere jetzt?
13:22
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13:02
2100 € für "Pudel-Hoarding"? Die armen Tiere, die sind vermutlich alle so verhaltensgestört, dass ihnen kein "normales" Leben mehr möglich sein wird.
Die Strafe müsste wesentlich strenger sein.
12:50
Vermutlich eine Tierschützerin, die 113 Hunde "retten" musste. Die Dame braucht keine Bestrafung, sondern einen guten Therapeuten. Die Tiere sind hoffentlich eingeschläfert worden.
Messis haben nichts mit Tierschützern zu tun. Warum sollen die Tiere eingeschläfert werden? Auch noch hoffentlich? Haben Pudel mehr, als sie für sich wünschen?
12:41
Die Frau hätte mindestens 3 Monate auf Bewährung bekommen müssen.
12:40
Und das alles hat sie wohl immer als Tierliebe bezeichnet. Schlimm!
12:29
Die armen Tiere.
€ 2100, sind echt ein Witz... Wen soll das denn bitte abschrecken?
12:20
Wie 2100€?Das ist alles?Unglaublich,was hier in dieser Bananenrepublik abgeht!!Glück auf!!