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Gesamtschule

CDU und FDP: Rolle rückwärts

15.12.2009 | 18:48 Uhr

Düsseldorf. Rolle rückwärts bei CDU und FDP zwei der vier Gesamtschulen künftig von sechs- auf nur noch vier Eingangsklassen zu verkleinern: Beide Fraktionen einigten sich jetzt darauf, morgen einen entsprechenden Antrag im Stadtrat nicht zu stellen. Wohl auch, weil sich die FDP quer stellt.

Beide Fraktionen einigten sich jetzt darauf, morgen einen entsprechenden Antrag im Stadtrat nicht zu stellen. Wohl auch, weil sich die FDP quer stellte und es damit keine Mehrheit gegeben hätte. Vor allen Dingen aber wohl deshalb, weil am Montag ein Telefonat zwischen Stadt und Staatssekretariat von Ministerin Sommer klar stellte: dass die Bezirksregierung in keinem Falle einer Verkleinerung der Zügigkeit zustimmen würde. Ganz gleich, so war zu hören, welche Begründungen die Stadt anbringen würde.

„Wir können doch niemanden vor der Tür stehen lassen, der rein will. Eltern lassen sich nicht zwangsverpflichten”, ätzte Ratsherr und Vorsitzender des Schulausschusses, Wolfgang Scheffler (Grüne). Sein Gremium hatte, wie berichtet, vor vier Wochen einen entsprechenden Antrag auf den Weg und damit die betroffenen Eltern auf die Barrikaden gebracht: Es gebe entsprechende Urteile, allein in Düsseldorf wurden im vergangenen Jahr 241 Viertklässler von den Gesamtschulen aus Platzmangel abgelehnt. A.K.

NRZ

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