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Blick nach vorne

19.02.2010 | 05:00 Uhr

Kö-Bogen und Wehrhahnlinie - zwei riesige Baustellen in der City zur gleichen Zeit! Da ist der Ärger vorprogrammiert.

 Die Nadelöhre strapazieren die Nerven aller Verkehrsteilnehmer. Jetzt wird die beliebte Linie 715 in die Altstadt gekappt.

Die Proteste sind verständlich. Wer nimmt schon gerne Umwege in Kauf? Die Stadt ist gefordert, die Unannehmlichkeiten, die durch die Bauarbeiten entstehen, auf ein möglichst erträgliches Maß zu verringern. Dazu zählt auch, die Politik möglichst früh zu informieren, um Diskussionen und Entscheidungen über nötige und gewollte Korrekturen überhaupt möglich zu machen.

Wenn die Politik am Ende des Jahres die Linie 715 wieder durch die Altstadt fahren lassen will - bitte sehr!

Die Fraktionen sollten aber auch den Blick nach vorne richten. Noch sind im Zusammenhang mit der Wehrhahnlinie wichtige Fragen ungeklärt: Was soll sich auf den Straßen ändern, wenn darunter die U-Bahnen fahren? Wollen wir uns noch eine Straßenbahn-Linie durch die Altstadt leisten? Wird die Schadowstraße Fußgängerzone? Gibt es mehr Platz für Grün, für Radfahrer, für Passanten? Oder erhält der Autoverkehr den größten Zuschlag?

Hier muss um die beste Lösung noch gerungen werden. Je früher die Diskussion geführt wird, umso besser und umso wichtiger für eine attraktive Innenstadt. Diese Debatte ist allemal notwendiger als jeder Streit um eine Baustelle.

Michael Mücke

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Kommentare
23.02.2010
16:14
Blick nach vorne
von Gerd Pixberg | #1

Hallo
warum kann man nicht vor dem Kö-Bogen eine Ausfädelung aus dem Tunnel dür die 706 und der 715 herstellen und diese durch die Altstadt fahren lassen. Die 715 könnte am GAP wieder an die Oberfläche geführt werden. Bei dem Projekt Wehrhahnlinie müßte das doch möglich sein, oder?

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