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Aids-Hilfe

Am Montag gibts Kunst zum Hammerpreis

11.12.2009 | 17:48 Uhr

Düsseldorf. Montagabend regiert der Hammerpreis, Montagabend geht's ums große Geld. Wie im letzten Jahr wollen bei der großen Kunstauktion zu Gunsten der Aids-Hilfe 150.000 Euro eingenommen, besser: übertroffen werden. Im K 21 werden fast 60 Exponate versteigert, der Erlös geht an die Aids-Hilfe.

Das ist möglich, weil die gesellschaftlich reizvolle Veranstaltung durch den Einsatz der Ehrenamtler des Förderkreis der Aids-Hilfe „Heartbreaker” und dem unentgeldlichen Engagement aller Beteiligten, von der Gadrobiere bis zum Christies Auktionator Andreas Rumbler, getragen wird.

Da gibt es die Möglichkeit, eine Arbeit von Georg Baselitz zu ersteigern, für 45.000 Euro, falls sie sonst keiner haben will. Oder für 10.000 Euro Startgebot etwas von dem neuen Rektor der Kunstakademie, Tony Cragg.

Zweidimensionales für die Wand

Wer mutig ist, erwägt das Objekt von Stephan Kaluza mit in sein Heim zu nehmen. Es ist die Lebend-Skulptur „Neuhaus”, Mindestgebot 1500 Euro und die Verpflichtung, den wenig bekleideten Herrn im Käfig „physisch wertvoll zu ernähren, trocken und warm zu halten, moralisch anständig zu behandeln und vor allem aufmerksam zu betrachten und verantwortungsvoll im Sinne der westlichen Kultur zu platzieren”.

Für etwas konservativere Kunstliebhaber gibt es Zweidimensionales für die Wand, aus den Ateliers von Otmar Alt, Irmel Droese, Mischa Kuball oder Jonathan Meese. Neben den etablierten Künstlern sind auch Werke von jungen Maler und Bildhauern im Angebot. Das Aquarell „Zoom - Zoom” von Roy Mordechay beispielsweise. Der in Tel Aviv lebende 33-Jährige hatte im Herbst erfolgreich in der Galerie Felix Ringel ausgestellt, nun ist eine Bild von ihn ab 400 Euro zu haben. Hermann Josef Kuhna steuert den unlimitierten Offsetdruck „Miesmuscheln” zum Gelingen der Veranstaltung bei. Wolfgang Niedecken, Frontmann der kölschen Kapelle BAP, hat ebenfalls ein Kunstwerk hergegeben. „Rotes Kreuz” heißt sein geklebtes Objekt aus „Siegellack im Kasten”, seine Signatur läßt den Startpreis auf 1500 Euro schnellen.

K21, Ständehausstr.1, Besichtigung ab 17 Uhr, 20 Euro Eintrittsspende, mehr Infos im Internet.

Pamela Broszat

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