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Alles für die Sicherheit

09.02.2010 | 17:49 Uhr

Die Anwohner sind vom Lärm und Dreck gestresst. Die Zumutungen gehen an die Grenze des Erträglichen. Viel schlimmer ist es aber, wenn sich die Menschen auch noch sorgen müssen, ob ihre Sicherheit gewährleistet ist.

Die Anwohner sind vom Lärm und Dreck gestresst. Die Zumutungen gehen an die Grenze des Erträglichen. Viel schlimmer ist es aber, wenn sich die Menschen auch noch sorgen müssen, ob ihre Sicherheit gewährleistet ist. Der Einsturz des Kölner Stadtarchives unweit einer U-Bahn-Baustelle hat auch hier Ängste geschürt.

Das weiß der Oberbürgermeister. Dass ein Polier, der beim Kölner U-Bahn-Bau angeblich gepfuscht haben soll, auch hier für die Wehrhahnlinie arbeitet, konnte der OB nicht tolerieren. Zwar gilt erstmal die Unschuldsvermutung. Das hindert die Zuständigen aber nicht, den Beschuldigten bis zur Klärung der Vorwürfe von der Baustelle abzuziehen. Insofern ist diese Entscheidung zwingend. Ebenso die von der Stadt angeordnete Untersuchung. Richtig und selbstverständlich.

Michael Mücke

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