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Museumsnacht

Hörde zeigt sich kulturell in gutem Licht

20.08.2012 | 17:54 Uhr
Hörde zeigt sich kulturell in gutem Licht
Abendstimmung an der Burg: Hörde in gutem Licht.Foto: Klaus Pollkl?sener

Hörde.   Bei der Leistungsschau der Dortmunder Kultur ist der Stadtteil gut vertreten.

Museumsnacht – das ist die Leistungsschau der Dortmunder Kultur. Längst schon spielt bei dieser Großveranstaltung ganz schön viel Musik außerhalb der Innenstadt. Vom „Boom“ des Stadtteils Hörde erzählt nun auch das Programmheft für die 12. Dortmunder Museumsnacht am 29. September. Es zeigt: Der südliche Vorort am neuen Phoenix-See hat sich auch kulturell zu einem wichtigen Standort in Dortmund gemausert.

Phoenix-See und Hörder Burg

59 Spielorte in der ganzen Stadt verzeichnet das Programmheft. Vier davon werden Publikum nach Hörde locken. Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei ganz klar das Areal mit Phoenix-See und Hörder Burg. Am Phoenix-See werden halbstündlich (ab 16 Uhr) Rundgänge veranstaltet, die Hörder Geschichte von den Anfängen im 12. Jahrhundert bis heute erzählen, vom Mittelalter ins Industriezeitalter – und weiter in unsere Zeit, die erlebt, wie aus Hörde ein außergewöhnliches Freizeit- und Lebensquartier wird. Die Galerie Hörder Burg, durch die ebenfalls der Hauch der Geschichte weht, gibt sich sehr neuzeitlich. Neben einer Skulpturenausstellung mit Arbeiten von Eberhard Linke und Martin Smuda stehen Rock, Folk und Blues bei Livekonzerten auf dem Programm. Ab Einbruch der Dunkelheit wird der Berliner Künstler Stephan Brenn Licht- und Schatteneffekte auf die Burg an ihrer Seeseite zaubern.

Hansa-Theater

Hörde macht Theater. Im Hansa-Theater darf man sich am Museumsnacht-Nachmittag zunächst ein wenig wie im britischen Ascot fühlen. Das Programm beginnt mit der ungewöhnlichen Modenshow „Alles gut – mit Hut“. Präsentiert werden in einer leicht abgedrehten Show unter anderem Hüte aus Recycling-Materialien, aus Bierdeckeln, Abzugsrohren oder Sahnebechern. Die Shows gibt’s gleich zweimal – einmal ab 16.30 und einmal ab 18.45 Uhr. Ansonsten gibt es Auszüge aus erfolgreichen Programmen des Hansa-Theaters zu sehen, etwa aus der Johnny-Cash-Show mit Songs und Szenen aus dem Leben des „Man in Black“. Zudem erklingen Evergreens aus dem Wien der 20er und 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Wie vielfältig das Hansa-Theater auch an anderen Tagen im Jahr ist, soll bei regelmäßigen Hausführungen vermittelt werden.

Atelier Anschnitt

Das Atelier für Kunst&Design an der Burgunderstraße 29 ist mit seinen Programmen mittlerweile fester Bestandteil der Dortmunder Museumsnächte. Zu sehen ist unter anderem die aktuelle Ausstellung „Kleine Haie – Große Fische“. Die Künstlerinnen Almut Rybarsch, Ilse Hilpert, Henriette Höfer, Rita-Maria Schwalgin und Tanja Melina Moszyk setzen sich in ihr mit Tierreich, Politik und Gesellschaft auseinander. Selbst aktiv werden kann das Publikum bei der Aktion „Haifischbecken“. Dabei wird ein Schaufenster in ein Aquarium verwandelt. Abends gibt’s Musik. Da tritt Greta Mulhouse, Dichterin und Diseuse mit Hang zum Gattenmord, auf und singt ihre „melocharismatischen Chansons“.



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