Froschloch: Mit dem Lifter ins Schwimmbecken
22.06.2010 | 18:13 Uhr 2010-06-22T18:13:00+0200
Hombruch. Die Hombrucher Grünen haben es moniert – die Sport- und Freizeitbetriebe der Stadt haben prompt reagiert: Im Naturbad Froschloch wird für Rollstuhlfahrer ein Lift ins Becken eingebaut.
Das teilte gestern Sportdirektor Dieter Krause der Bezirksvertretung Hombruch mit. Die hatte sich auf Antrag der Grünen für eine solche Ausstattung eingesetzt (wie berichtet). Nun soll, so schreibt Krause, „der barrierefreie Zugang zu beiden Becken im Freibad Froschloch zukünftig durch den Einsatz eines speziellen mobilen Liftes sichergestellt werden“. Ursprünglich, so Krause, sollte der bisher im Südbad eingesetzte Lifter im Froschloch verwendet werden. Weil sich dies aber als nicht praktikabel erwies, wird nun ein neues Gerät für das seit Mai eröffnete neue Naturbad angeschafft. Dabei, so Krause weiter, wird die AG „Sport und Menschen mit Behinderten“ des Behindertenpolitischen Netzwerks zu Rate gezogen. „Dieser Beschaffungsvorgang wird allerdings noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen“, baut Krause allerdings zu eiligen Hoffnungen vor.
Barbara Brunsing, Fraktionssprecherin der Grünen in Hombruch, betrachtet diese Ankündigung mit etwas gemischten Gefühlen: „Ich bin froh, dass jetzt ein positives Signal gesetzt wurde, auch wenn man klar sagen muss, dass der Zeitraum noch völlig offen ist“. Insgesamt, so Brunsing, sei nicht zu verstehen, dass es in solch einer Frage politischen Drucks bedurft hätte. „Alles ist bis ins Kleinste auch behindertengerecht durchgeplant, aber am Becken macht man halt“. Nun hofft sie darauf, das die Anschaffung nicht noch mangelnden Finanzen zum Opfer fällt und verspricht „Wir bleiben bei diesem Thema am Ball“.
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ok nicht schlecht
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