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Hörde

Ausgezeichnete Virtuosen

05.06.2012 | 18:17 Uhr
Ausgezeichnete Virtuosen
Sascha Hilgeris, Ulrich Spangenberg, Tanja Vock und Barbara Chaluppa präsentieren die neue Reihe mit Klavierkonzerten im Hörder Bürgersaal. Foto: Anja Cord

Hörde.   Zum 9. Mal seit 2003 findet im Hörder Bürgersaal die Konzertreihe „Ausgezeichnete Virtuosen“ statt. Zwischen dem 16. Juni und 6. Oktober geben in diesem Rahmen fünf Pianisten Kostproben ihres Könnens.

Die ausgezeichnete Akustik ist die Basis für die „Ausgezeichneten Virtuosen“ – seit 2003 hat sich der Hörder Bürgersaal als Konzertsaal für klassische Musik etabliert. Rund 4000 Menschen lauschten hier seither angehenden Stars am Steinway-Flügel. Am 16. Juni geht die virtuose Konzertreihe nun in die 9. Runde.

Fünf ganz besondere Künstler hat Sascha Hilgeris dafür verpflichtet. Sie alle, sagt der Konzert-Veranstalter, sind vielversprechende „Newcomer“, mehrfach „ausgezeichnet“ und machen so dem Titel der Hörder Klassik-Reihe Ehre. Bis zum 6. Oktober gehört der Bürgersaal fünf Mal Samstags Abends ihnen und den Anhängern klassischer Piano-Musik.

Den Auftakt macht am 16. Juni Ah-Ruem Ahn aus Korea. Sie ist ebenso wie Toghrul Huseynli nominiert für den Deutschen Pianistenpreis. Und das, weiß Hilgeris, ist eine besondere Auszeichnung, denn nur sechs Künstler werden dafür pro Jahr vorgeschlagen. Huseynli („Unser Star aus Baku“ frotzelt Hilgeris) schließt die Klammer am 6. Oktober wieder.

Dazwischen in Hörde am Piano Johannes Friedemann Knoll, der einzige Deutsche. Er präsentiert die 5. Sinfonie von Beethoven in einem Klavierauszug von Liszt. Extra aus Moskau eingeflogen wird im Juli Vadym Kholodenko. Der Sieger des Schubert-Wettbewerbs nimmt dann auch die CD zum Wettbewerb hier in Deutschland auf. Evgeny Cherepanov aus der Ukraine serviert sein Können im August.

Möglich sei dies nur dank der Unterstützung örtlicher Sponsoren. Die Phoenix See 21 und die gws als örtliche Wohnungsgenossenschaft tragen dazu bei, so Tanja Vock und Barbara Chaluppa, den Hördern ein so hochkarätiges Programm direkt vor der Haustür zu ermöglichen. Und das, so hofft Ulrich Spangenberg für das Stadtbezirksmarketing, sollen die Freunde klassischer Musik auch nutzen.

Dafür gibt es erstmals in diesem Jahr pro Termin eine „zweite Chance“: Immer am Sonntag nach den Hörder Konzerten spielen die Künstler ihr Programm noch einmal: Um 11 Uhr im Otto-Schott-Saal in Witten.

Katrin Kroemer


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