Das aktuelle Wetter Dortmund 17°C
Tatort Dortmund

So viel Dortmund steckt im neuen "Tatort" aus der Nordstadt

12.11.2012 | 06:44 Uhr
Der zweite Dortmund-"Tatort" mit Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) erzählte eine düstere Geschichte aus der Nordstadt. Die Quote kann sich sehen lassen: 8,88 Millionen Zuschauer waren dabei.

Dortmund.  Trotz Top-Quote mit 8,88 Millionen Zuschauern: Kommissar Peter Faber aus dem Dortmund-"Tatort" spaltet bereits nach zwei Folgen deutschlandweit die "Tatort"-Fangemeinde. In der Folge "Mein Revier" ermittelt der Psycho-Cop in der Dortmunder Nordstadt. Es geht um Prostitution, Drogenhandel und Matratzenmieten für Bulgaren. Doch wie viel davon ist echt, was ist erfunden?

8,88 Millionen Zuschauer haben am Sonntagabend den Dortmund-"Tatort" gesehen - eine klasse Quote. Die Einschaltquoten stiegen im Vergleich zur Premiere im September (8,73 Millionen).

Die Frage ist, wie viel Dortmund steckt in der aktuellen "Tatort"-Folge um einen Kommissar, der mit seiner Art die Tatort-Gemeinde sicherlich spalten wird. Der Versuch einer Antwort:

Die Stadt im Tatort

Die Folge „Mein Revier“ ist ein Nordstadt-Krimi. Gedreht wurde viel am Borsigplatz, an der Mallinckrodtstraße, die Kommissarin Bönisch allerdings Mallinckrooodtstraße ausspricht.

Andere Orte kommen im Tatort nur in kurzen Sequenzen vor (die Bibliothek, das Alte Hafenamt, die Kreuzung am U oder die unvermeidlichen rauchenden Schlote als Schnittbild).

Diese Milieustudie verträgt keine Ausflüge. Für eine Szene allerdings bietet eine Baustelle am Phoenix-See die Kulisse.

Tatort
Tatort — die Kult-Krimireihe in der ARD

Was passiert am Sonntag in der nächsten Tatort-Folge? Wie geht's mit den Ermittlerteams weiter — und kommen neue Kommissare dazu? Porträts, Quiz, Fotos und Videos zur Krimireihe des ARD. Dazu gibt's den Rückblick auf die Ermittler der vergangenen 40 Jahre.

Das Milieu im Tatort

Dortmundern wird es nicht unbekannt sein, wenngleich die Geschichte und der Fall Fiktion sind.

Arbeiter-Strich, Straßenprostitution, Müllhäuser, Ravensberger Straße, Bulgaren aus Plovdiv –  alles schon mal gelesen, erlebt und/oder gehört.

Es ist ein Teil von Dortmund –  leider in seiner Darstellung im Tatort nicht übermäßig überzeichnet.

Der zweite Dortmund-"Tatort"

  1. Seite 1: So viel Dortmund steckt im neuen "Tatort" aus der Nordstadt
    Seite 2: "Tatort" verzichtet auf Klischees

1 | 2



Kommentare
14.11.2012
14:37
So viel Dortmund steckt im neuen
von berni44 | #55

Hallo, so etwas wird von meinen Fernsehgebühren gedreht.
Ein Bekloppter als Kriminalbeamter, hier ist wohl der Filmverantwortliche ebenfalls von dieser geistigen Güte.

Sie bringen unsere Polizei in Misskredit. Ich möchte mal erleben , wenn jeder einzelne einmal solche Personen zu seinem Schutz benötigt.
Bei solchen Kriminalbeamten müsste der Staat zum Schutz ihrer Bürger auf sein
Gewaltmonopol verzichten. Dann ist Selbsthilfe angesagt.

13.11.2012
18:32
So viel Dortmund steckt im neuen
von Marubeni | #54

Ich habe nicht unbedingt etwas gegen diesen Tatort einzuwänden. Vielmehr wundert es mich, dass es generell kaum noch TV-Serien gibt, in denen Normalos fungieren. In jeder neuen Serie müssen Hauptdarsteller ein kräftiges Ding an der Birne haben, weil den Autoren offensichtlich nichts mehr einfällt. Mir ist durchaus bekannt, dass es solche von der Verhaltensnorm abweichende Personen in natura gibt, aber aufgrund der Häufigkeit in TV-Serien (Krimis, Ärzteserien, Soaps etc.) gewinnt man allmählich den Eindruck, man wäre nur noch von Psychopathen und Geistesgestörten umgeben - ganz egal, auf welcher Seite sie stehen. Inzwischen wird es (auch beim Tatort inzwischen) so extrem, dass uns Schimi quasi schon als oller Spießer vorkommt. Ist es wirklich sooo unwahrscheinlich und quotenkillend, dass es in Deutschland auch weniger durchgeknallte Kommissare/Ärzte/Detektive/Anwälte gibt, als man es uns vormachen will? Oder gilt beim Tatort inzwischen auch schon "Quote vor Qualität"?

13.11.2012
18:08
Keine schöne neue Welt
von nzkiwi | #53

Endlich einmal ein Tatort aus dem richtigen Leben und nicht aus der High Society. Bitte noch eine Prise Kottan und ein Schuß Balko dazu. Krapp und Mutter wären nicht schlecht.

13.11.2012
12:13
So viel Dortmund steckt im neuen
von schwarzbart | #52

Der durchschnittliche Tatort-Zuschauer hat einen höheren Bildungsabschluss. Das unterscheidet ihn, wie man hier klasse sieht, vom durchschnittlichen "Der Westen"-Kommentierer.
Ansonsten: Gut gemacht. Weiter so. Das nächste Mal vielleicht aus Lücklemberg - damit die üblichen Verdächtigen mal was anderes zu meckern haben...

13.11.2012
11:24
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #51

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

13.11.2012
10:43
So viel Dortmund steckt im neuen
von dietergoebler | #50

Dieser Tatort ist mit dafür verantwortlich das die Ausländerfindlichkeit zunimmt und die Meinung :Flüchtlinge sind Geldschmarotzer zunimmt!
Die Polizeiarbeit wird als Arbeit dargestellt , die kurupt -brutal und nicht besser ist als die Gegenseite!
Welcher junge Mensch hat hier noch Vorbilder? Identifikationsfiguren sind hier fehl am Platz! Wenn einer der Kommissare ausscheiden würde , würde er nicht fehlen!
Die Figur Faber ist kaum zu ertragen. Auch wenn viele Eigenschaften - einiger guter Kommissare - bei ihn eingebaut wurden - was zuviel ist ist zuviel.!!
Der Dortmunder Tatort ist eine große Enttäuschung!

12.11.2012
23:05
So viel Dortmund steckt im neuen
von Seneca | #49

Pünktlich zum Beginn der närrischen Zeit lief der zweite Dortmunder Tatort.
Einige Fragen sollten dennoch erlaubt sein.
War das nun einfach absurd oder nur misslungen ?
Und wenn ja, sollte man dann demnächst abschalten ?
Wiesen die dramaturgischen Bemühungen mehr als Schülertheaterniveau auf ? Und wenn nicht, sollte man sie dann der Lächerlichkeit preisgeben ? Oder sollte man sich vielleicht doch die Mühe machen, sie zu kommentieren ? Oder wäre das dann doch zu viel der Ehre ? Zu viele Fragen für das Gezeigte. Der Kaiser ist nackt.

1 Antwort
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #49-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

12.11.2012
22:46
Vonwegen Realität....
von SoerenHL | #48

Ich wundere mich immer wieder über die Kommentare, die bemängeln der Tatort hätte mit der Realität nichts zu tun. Haben die sich auch beklagt, dass Harry Potter nichts mit der Realität zu tun hat oder CSI Miami? TV-Serien und Spielfilme sind Fiktion, die müssen mit der Realität nichts zu tun haben. Erwachsene Menschen können das normalerweise unterscheiden... Für Dokus gibts arte & Co!

2 Antworten
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #48-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

So viel Dortmund steckt im neuen
von ebuecker | #48-2

Ich muss SoehrenHL zustimmen - meckern über gewisse TV-Filme, obwohl ganz deutlich gemacht wird, Filme sind Fiktion. Das Gemeckere finde ich befremdlich! Aber gut, wenn man die Kommentare der Zuschauer neben einander lesen kann.

12.11.2012
18:08
So viel Dortmund steckt im neuen
von bribius | #47

Zumindest die Nordstadt wurde fast realitätsnah dargestellt.

12.11.2012
17:58
So viel Dortmund steckt im neuen
von Sarpeis.Enkel | #46

Diese häßlichen Bierdeckel gibt es nirgendwo !!!

Aus dem Ressort
Straßen überflutet - Dortmund traf es am schlimmsten
Starkregen
Gewitter, Starkregen und Hagel haben am Samstag in Nordrhein-Westfalen Schaden angerichtet. In Dortmund waren mehrere Straßen überflutet und einige Keller vollgelaufen. Immerhin: Für den Sonntag hat der Deutsche Wetterdienst keine weiteren Unwetter angekündigt.
Kabarettist "Günna" Knust sucht mit Video nach Einbrechern
Einbruch
Blitzschnell haben die beiden Einbrecher die verschlossene Tür auf. Einer betritt das Geschäft von Kabarettist Bruno Günna Knust, schaut sich kurz um, haut dann aber wieder ab. Mitgenommen haben die Einbrecher wohl nichts. Knust ist trotzdem sauer. Und postet ein Überwachungsvideo bei Facebook.
Auf Zeche Gneisenau soll Bergbaukultur erlebbar werden
Bergbau
Das ehemalige Bergwerk Gneisenau in Dortmund-Derne prägt schon von weitem das Ortsbild. Die beiden Fördertürme überragen den kleinen Stadtteil. Dabei sind von einer der größten europäischen Zechen nur noch wengie Relikte erhalten. Ein Förderverein kümmert sich liebevoll darum.
Auf Zeche Gneisenau soll Bergbaukultur erlebbar werden
Bergbau
Das ehemalige Bergwerk Gneisenau in Dortmund-Derne prägt schon von weitem das Ortsbild. Die beiden Fördertürme überragen den kleinen Stadtteil. Dabei sind von einer der größten europäischen Zechen nur noch wengie Relikte erhalten. Ein Förderverein kümmert sich liebevoll darum.
Steiger Award für BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke
Preisverleihung
Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, bekommt den Steiger Award verliehen in der Kategorie "Ruhrgebiet". Damit wird laut den Organisatoren sein Engagement für den Fußballverein, aber auch für die Region gewürdigt. SPD-Politiker Peer Steinbrück soll die Laudatio halten.
Fotos und Videos
Das Museum für Naturkunde
Bildgalerie
Fotostrecke
Die Tabakmesse in Dortmund
Bildgalerie
Fotostrecke