Schwere Flugzeuge dürfen weiterhin in Dortmund starten
10.08.2012 | 14:38 Uhr 2012-08-10T14:38:00+0200
Dortmund. Die Stadt Unna ist vor dem Oberverwaltungsgericht Münster mit einer Klage gegen die Erhöhung des erlaubten Flugzeuggewichts am Dortmunder Flughafen gescheitert. Die Kommune wollte eine Begrenzung auf 75 Tonnen durchsetzen.
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat eine Klage der Stadt Unna abgewiesen, mit der die Dortmunder Nachbarstadt eine Tonnagebegrenzung für Flugzeuge am Dortmunder Flughafen erreichen wollte. Die Bezirksregierung hatte das zulässige Startgewicht von Flugzeugen von 75 auf 100 Tonnen erhöht.
Im Jahr 2003 hatte die Bezirksregierung die Begrenzung sogar völlig aufgehoben, um zu ermöglichen, dass modernere und schwerere Weiterentwicklungen der am Flughafen verkehrenden Flugzeuge den Flughafen weiterhin nutzen können. Die Stadt Unna hatte auch dagegen erfolgreich geklagt. Im Jahr 2009 begrenzte die Bezirksregierung die erlaubte Tonnage auf 100 Tonnen.
Geringe Lärmbelästigung
Unter anderem begründete das OVG Münster seine jetzige Entscheidung damit, dass durch die Anhebung der Tonnagebegrenzung auf 100 Tonnen weder größere Bereiche des Gemeindegebiets der Stadt Unna „allenfalls marginale Lärmbelastungen zu erwarten seien. Angesichts der geringen Lärmauswirkungen der Anhebung der Tonnagebegrenzung habe die Bezirksregierung Münster im Ergebnis rechtsfehlerfrei davon abgesehen, die Tonnage noch stärker zu begrenzen oder aber Lärmschutzauflagen zugunsten der Klägerin anzuordnen.
Aktenzeichen: 20 D 58/09.AK
18:05
Jaja, diese ganze Fluglaermdikussion hat doch viel mit dem Sanktfloriansprinzip zu tun Heiliger Sankt Florian verschon mein Haus zuend andre an. Alle wollen doch den Flughafen um die Ecke, um in Urlaub zu fliegen, aber ueber den Laerm regen sie sich auf
13:58
Das hier ist doch wieder einmal eine Nicht-Diskussion....
Flugzeuge,die die bisherigen 75 Tonnen deutlich überschreiten könnten nur schwerlich in DTM starten und landen;dafür reicht die Bahnlänge nicht aus.
@Meigustu
fähige menschen haben bereits dafür gesorgt,dass die Emissionen und der Lärm moderner Triebwerke in den letzten Jahrzehnten deutlich reduziert wurden!
An neuen Anflugverfahren wurde und wird ständig gearbeitet,auch da hat sich viel getan.Allerdings ist die Infrastruktur für solche Verfahren eben nicht überall vorhanden.Letztendlich finden diese (zB steilere Anflüge) in der Physik und in der Flugzeugtechnik (Flugleistungen) ihre Grenzen....
10:27
"Fluglärm wird dann zum Problem, wenn in dicht bewohnten Gebieten immer grössere Flugzeuge immer häufiger starten und landen ....." (Zitat) - Was für eine bahnbrechende Erkenntnis!
23:25
wohlzufrieden | #3:
Wer nicht Ihrer Meinung ist, soll also in den Urwald, ist ewig gestrig und konsumiert nur Lebensmittel mit negativer Umweltbilanz, nämlich per donnernder, menschenverachtender Luftfracht. WOW.
Einfach mal meigusto#4 lesen. Und noch etwas: Sie reihen ein Totschlagargument an das andere. Versuchen Sie es doch wenigstens: Nicht der Status quo ist das Problem, sondern die Unersättlichen in ihrer Wohlzufriedenheit mit ihrer Salamitaktik. Immer mehr, immer größer, immer gieriger.
16:03
kein Zeichen von Fortschritt und menschlicher Überlegenheit, sondern schlicht ein Zeichen von Unfähigkeit und unmoralischer Gier.
Fähige Menschen hätten längst Start- und Landeverfahren entwickelt, die nicht wie in Dortmund mehr als 50000 Menschen schädigen.
Ich bin vor wenigen Tagen mit dem Auto am Flughafen entlang gefahren, während eine Maschine landete. Wenn meine Frau die Maschine nicht zufällig gesehen und mich aufmerksam gemacht hätte, denn die Linie war ihr unbekannt. Ich hätte nichts bemerkt. So laut war der Fluglärm im Auto!
Nur unmittelbar unter den Maschinen ist es wirklich lauter. Diese Flächen reichen aber bei weitem nicht aus, von 50.000 Geschädigten zu sprechen. Vielleicht trifft es tatsächlich 500 Leute.
Freunde von uns wohnen in Aplerbeck direkt in der Einflugschneise. Sie besaßen schon einmal ein Haus dort, hatten es verkauft, ohne dass der Käufer ein Problem mit den Fliegern hätte.
Heute sind sie wieder zurück in Aplerbeck. Es kann daher nicht so schlimm sein.
13:27
Eine sehr richtige Entscheidung! Wer zurück auf die Bäume möchte, kann ja in den Urwald ziehen. Und die Fracht, die schwere Maschinen mitbringen, und das Frachtgeschäft wird zu 50% von Passagiermaschinen bedient, diese Fracht wird von den ewig gestrigen gerne verfuttert oder sonst wie konsumiert. Ja, bei denen kommt der Strom ja auch aus der Steckdose...
oh gott, ääh wohlzufrieden
wenn das die mülheimer weicheier lesen
23:30
Also weiter so Airporter mit der Salamitaktik. So lange bis auch der letzte merkt, dass es SEINE Millionen Zuschüsse sind, die Jahr für Jahr für die Defizite des Airportwahns "Immer länger, immer weiter, immer rücksichtsloser" verpulvert werden.
Genau, verpulvern wir das Geld lieber in Berlin.
Infrastruktur braucht sowieso keiner und fliegen kann man auch ab Ddorf. Die haben ja einen festeren Schlaf.
15:33
Die Stadt Unna klagt gegen den Flughafen Dortmund, im Kreishaus derselben Stadt nutzt man ihn hingegen via Wirtschaftsförderung, wie man an entsprechender Stelle der wfg nachlesen kann: "Der Dortmund Airport, unmittelbar an der westlichen Kreisgrenze gelegen, ermöglicht zudem die Beförderung von Passagieren sowie Luftfracht und komplettiert somit das lückenlose Verkehrsangebot der Region." Äähm - ja.
So ein Skandal. Dabei können wir doch gut von Düsseldorf starten.
Wen interessieren schon die Düsseldorfer, Ratinger, Essener etc., die von den Flugzeugen gestört werden.
die armen mülheimer nicht zu vergessen