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Schulleiterin Beate Schroeter

Neue Herausforderung in Münster

04.07.2012 | 17:46 Uhr
Neue Herausforderung in Münster
Beate Schroeter, Schulleiterin der Grundschule am Dorney, verlässt Dortmund. Foto: Kevin Schrief

Oespel/Kley.   Oespel/Kley.Wechsel an der Spitze der Grundschule Am Dorney: Schulleiterin Beate Schroeter verlässt mit Beginn der Sommerferien die Einrichtung. Julia Rüther, Konrektorin, übernimmt bis zur Neubesetzung die vakante Stelle.

Wechsel an der Spitze der Grundschule Am Dorney: Schulleiterin Beate Schroeter verlässt mit Beginn der Sommerferien die Einrichtung. Julia Rüther, Konrektorin, übernimmt bis zur Neubesetzung die vakante Stelle.

Nein, betont Beate Schroeter, mit der Schule hänge ihre Entscheidung nicht zusammen: „Ich war 17 Jahre hier und habe mich sehr wohl gefühlt.“ Allerdings sei in ihr die Entscheidung gereift, nach dieser langen Zeit beruflich noch einmal etwas Neues wagen zu wollen. Diese neue Herausforderung hat die 50-Jährige bei der Bezirksregierung Münster gefunden, dort wird sie als Qualitätsprüferin im Bereich Schule arbeiten.

Seit August 2006 leitete Schroeter die dreizügige Grundschule an der Kleybredde. Schulleiterin – so lautete ihre Funktion offiziell. Gefühlt hat sich die Dortmunderin indes damals zunächst eher wie eine Bauleiterin. Das erste große Projekt unter ihrer Verantwortung: der Neubau der damaligen Grundschule Oespel/Kley. „Das war schon eine anstrengende Etappe, aber natürlich auch etwas Besonderes.“

2008 erfolgte schließlich der Umzug ins neue Schulgebäude. „Alles hat sich gut gefügt“, zieht Schroeter Bilanz. „Neues Gebäude, nette Schüler, nette Kollegen und nette Eltern.“ Im Moment, gibt die Schulleiterin zu, überwiege deshalb mit Blick auf den letzten Tag das weinende Auge. Einziges Ärgernis für Beate Schroeter kurz vor dem Jobwechsel: die Reinigung der Grundschule. Ungeputzte Toiletten oder ein nicht gewischtes Forum sorgen für Unmut. Der Reinigungskraft, sagt Beate Schroeter, sei dabei kein Vorwurf zu machen: „Eine Putzfrau hat pro Einsatz dreieinhalb Stunden Zeit – für das ganze Gebäude. Das kann nicht gehen.“

Von Seiten der Stadt hieß es auf Anfrage unserer Zeitung, die Städtische Immobilienwirtschaft habe mit Beginn 2. Juli für die laufende Unterhaltsreinigung an der Grundschule einen neuen Dienstleister beauftragt. Man müsse dem Reinigungspersonal eine gewisse Einarbeitungszeit zubilligen. Im vorgeschalteten europaweiten Vergabeverfahren sei eine sogenannte Probereinigung in der Grundschule Am Dorney durchgeführt worden. Der Bieter musste auf Grundlage seines Angebotes unter tatsächlichen Gegebenheiten eine komplette Unterhaltsreinigung an einem Tag durchführen Das Ergebnis dieser Probereinigung sei durch Mitarbeiter der Städtischen Immobilienwirtschaft abgenommen und als ordnungsgemäß bewertet worden. „Es gibt demnach keine vergaberechtlichen oder sonstigen Gründe zu vermuten, dass die Unterhaltsreinigung an der Grundschule nicht ausreichend durchgeführt wird“, teilte Stadtpressesprecher Thomas Kampmann auf Anfrage dieser Zeitung mit.

Von Stephan Lamprecht



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