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Heike Gottwald für den Bundestag

05.07.2012 | 22:00 Uhr
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Heike Gottwald für den Bundestag
Die ehemalige Fraktionssprecherin der SPD in der Bezirksverwaltungsstelle Scharnorst, Heike Gottwald

Scharnhorst.   Für den Wahlbezirk II in Dortmund bewirbt sich Heike Gottwald, ehemalige Fraktionssprecherin der SPF in der Bezirksvertretung Dortmund-Scharnhorst um die Kandidatur für die nächste Wahl.

Die bisherige SPD-Fraktionssprecherin in der Bezirksvertretung Scharnhorst, Heike Gottwald, möchte in den Bundestag. Sie bewirbt sich um die Kandidatur für die nächste Wahl im kommenden Jahr. Allerdings hat sie drei Mitbewerber. Im September wählen die SPD-Mitglieder die Kandidatin.

Im Gespräch mit unserer Zeitung bestätigte Heike Gottwald ihren Entschluss, im nächsten Jahr für Berlin kandidieren zu wollen.

Erst die Wiederholungswahl

Um das Mandat wollten sich ursprünglich noch vier weitere Dortmunder bewerben: Mit Sabine Poschmann (Aplerbeck) und Dr. Martina Hetmeier (Nordstadt) zwei weitere Frauen, außerdem Martin Steinmetz und Hermann-Josef Borjans (beide Berghofen). Steinmetz zog inzwischen seine Bewerbung zurück.

In einer Urwahl bestimmen die SPD-Mitglieder, wer den Bundestagswahlkreis 144 (Dortmund II) anführen wird; er umfasst die Stadtbezirke Aplerbeck, Brackel, Eving, Hörde, Innenstadt-Nord und Scharnhorst. Im Gespräch mit unserer Zeitung sagt Heike Gottwald, die als Lehrerin am Bergkamener Gymnasium arbeitet: „Eine Woche Urlaub gönne ich mir. Danach werde ich mich und meine Ideen bei vielen Leute vorstellen.“ Wichtiger als die Berlin-Bewerbung sei aber zunächst die Wiederholungswahl von Rat und Bezirksvertretungen am 26. August. „Das steht jetzt an erster Stelle.“

Was möchte die SPD in Scharnhorst in den nächsten Jahren erreichen? Die Wunschliste ist lang – allerdings fehlt das Geld. Ganz oben stehe die Renovierung von Schulen (Turnhalle Derne als ein Beispiel), die Sanierung von Straßen (etwa Derner Straße und Merckenbuschweg), der weitere Ausbau von Kunstrasenplätzen (BV Viktoria Kirchderne), der Bau des Spielplatzes in Grevel (im Ensemble mit Kindergarten und Generationenwohnen), eine Konzeption für die Entwicklung der Altenderner Straße (nach Eröffnung der Gneisenauallee), mehr seniorengerechtes Wohnen mit adäquater Nahversorgung (ggf. mobile Angebote), der Erhalt der Grundschule in Scharnhorst („kurze Beine, kurze Wege“). Weitere weiterführende Schulen seien neben den bestehenden beiden Haupt-, der Realschule und der Gesamtschule „nicht nötig“, so Gottwald.

Einiges im Argen in der Droote

Neben diesem Berg an Themen müsse die SPD die Großsiedlung in der Droote im Blick haben. „Da liegt einiges im Argen“. Sanierungsstau statt versprochener Investitonen zeigten sich auch in Lanstrop. Von „Hanseatic“ sei sie „enttäuscht“. Es stehe zu befürchten, dass die Siedlung abermals zum Spekulationsobjekt werde.

Die SPD-Politikerin machte aber auch deutlich: „Viele Dinge, die wir gern ändern würden, hängen mit Geld zusammen. Die Stadt hat aber nur wenig Geld. Deshalb dauert es mitunter sehr lange. Das kommt bei vielen Bürgern leider nicht gut an.“

Von Alexander Ebert

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