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Plan B: Stadt kauft das Objekt

17.05.2010 | 17:41 Uhr

Dorsten. Mit dem Antritt von Krämer wird die Hängepartie Lippetor so oder so beendet. Sollte der Unternehmer sein Projekt nicht verwirklichen können, will die Stadt das alte Einkaufscenter zu einem bereits festgelegten und deutlich niedrigeren Preis kaufen.

Ob sie den dafür erforderlichen Kredit aufnehmen darf, wird derzeit mit der Finanzaufsicht der Bezirksregierung diskutiert. Die Behörde habe sich aber offen gezeigt für das städtebauliche Argument, an dieser wichtigen Stelle dürfe keine „Chaos-Immobilie“ stehen bleiben, berichtet Bürgermeister Lambert Lütkenhorst.

Stadtbaurat Holger Lohse hat für den Fall der Fälle auch schon Gespräche mit Projektentwicklern geführt, die für den Standort dann ein ganz neues Konzept skizzieren. Denn sollte Krämer scheitern, wäre das Lippetor als Platz für die umfangreiche Ansiedlung von Handel „verbrannt“. Lütkenhorst: „Wenn Herbert Krämer das hier nicht schafft, dann schafft es keiner.“

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