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Castrop kocht über

Die ganze Stadt schwebt auf der Genusswolke

10.06.2012 | 18:53 Uhr
Die ganze Stadt schwebt auf der Genusswolke
Getragen von den Fans: ,Seven Cent’-Sänger Marc surfte beim Stadtfest auf dem Altstadtmarkt mit einem Gummiboot über die Zuschauermenge hinweg. Foto: Thomas Gödde

Castrop-Rauxel.   Das kulinarisches Stadtfest ,Castrop kocht über’ zog fünf Tage lang zahlreiche Besucher in die Altstadt. Besonders gut besucht war der Freitagabend mit dem Auftritt der Band ,Seven Cent’.

„Insgesamt können wir dieses Jahr sehr zufrieden mit ,Castrop kocht über’ sein. Vermutlich ist es noch besser als letztes Jahr gelaufen und mit dem Wetter hatten wir, entgegen der Prognosen, sehr viel Glück“, zeigte sich Wirtesprecher Bubi Leuthold Sonntagmittag erfreut.

Organisator und Wirtesprecher Bubi Leuthold. Foto: Gödde

Besonders voll sei es Donnerstagabend und gerade Freitagabend während des Auftritts der Gruppe ,Seven Cent’ gewesen. „Auf das Feuerwerk und ein großes Public-Viewing mussten wir dieses Jahr aus Kostengründen leider verzichten. Aber das Live- Programm ist wieder gut angekommen und die Band ,Seven Cent’ hat auch dieses Jahr einen tollen Auftritt hingelegt“, erklärte Leuthold.

Eine Schlauchboottour durch die Zuschauermenge

Kristina Schlamminger. Foto: Thomas Gödde

Mit Action auf der Bühne, vielen bekannten Liedern zum Mitsingen und einer Schlauchboottour durch die dicht gedrängte Zuschauermenge begeisterte die Band die Besucher. Großes Lob habe es zudem von vielen Besuchern, auch aus den umgebenden Städten, für das Essen gegeben, wie auch Jürgen Löring, Chef des Restaurants Olivo, bestätigte.

Der Andrang bei der Kopfhörerparty hingegen habe sich stark in Grenzen gehalten: „Der Funke zur Teilnahme am leisen Party-Konzept ist nicht richtig übergesprungen. Die Leute waren mehr zum Treffen, Unterhalten und Essen hier. Was es nächstes Jahr an Änderungen gibt, wird man noch sehen. Die Kopfhörerparty wird wahrscheinlich erstmal eine einmalige Aktion bleiben“, berichtete der Wirtesprecher.

Ursula Krawczyk. Foto: Thomas Gödde

Eine Stammbesucherin der Veranstaltung war Ursula Krawczyk. Die Obercastroperin war an allen fünf Tagen bei dem heimischen Event dabei. „Die Atmosphäre ist hier so familiär, ganz anders als bei Gourmetfesten in größeren Städten. Gestern habe ich einen schönen Tag mit meinen Söhnen und Enkelkindern genossen. Jetzt warte ich auf mein Spanferkel“, lachte sie.

,Castrop kocht über’ ist zudem auch bei den Jüngeren als Treffpunkt für frühere Klassenkameraden und Nachbarn sehr beliebt. „Dieses Jahr war ich drei Mal hier, mit Freunden und meiner Familie. Es gefällt mir, viele zu treffen, die man kennt und lange nicht mehr gesehen hat. Nur das Feuerwerk habe ich vermisst“, sagte Kristina Schlamminger.

Ulrich Dorka. Foto: Thomas Gödde


Ein Besucher aus der Stadt des Fußballmeisters war Ulrich Dorka. Der Dortmunder bedauerte allerdings, dass die Fußballübertragung Samstagabend nur auf kleinen Bildschirmen möglich war. „Ansonsten hat es mir sehr gut geschmeckt, kochen können sie hier. Etwas mehr Programm auf der Bühne ab mittags würde mir noch gefallen, sonst war es super.“

Randy Beck. Foto: Thomas Gödde

Ein Besuch bei ,Castrop kocht über’ war vereinzelt auch für frischgebackene Eltern Pflicht. „Heute sind meine Frau und ich das erste Mal mit unseren Zwillingen hier. Ein tolles Erlebnis“, so Randy Beck. Er fügte hinzu: „Für mich sind das Essen, gute Live-Musik, das Treffen mit Freunden und ein gelungener Familienausflug ausschlaggebend, um jedes Jahr zu ,Castrop kocht über’ zu kommen und danach sagen zu können, war das wieder schön.“

> Hier geht’s zu den Fotostrecken von ,Castrop kocht über’: Teil 1 und Teil 2

Katharina Kalhoff



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