Sparkasse Bochum bewahrt Seniorin vor zweifelhaftem Geschäft nach Kaffeefahrt
21.12.2012 | 12:12 Uhr 2012-12-21T12:12:00+0100
Bochum. Beinahe hätte eine 77-jährige Sparkassen-Kundin einen Kredit in Höhe von 4000 Euro aufgenommen, um nach einer Kaffeefahrt Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen. Doch die Sparkasse Bochum bewahrte sie vor diesem zweifelhaften Geschäft. Kaffeefahrt-Verkäufer hatten die Frau massiv unter Druck gesetzt.
Eine Sparkassen-Mitarbeiterin hat eine 77-jährige Kundin davor bewahrt, für ein höchst zweifelhaftes Geschäft einen Kredit für Nahrungsergänzungsmittel in Höhe von 4000 Euro aufzunehmen.
Eigenen Angaben zufolge kam die Seniorin am 13. Dezember „in verstörter Verfassung“ in eine Sparkassen-Geschäftsstelle und wollte die 4000 Euro geliehen haben. Auf Nachfrage der skeptisch gewordenen Angestellten erzählte die 77-Jährige, das Geld für „etwas für die Gesundheit“ zu brauchen. Weil die Seniorin eingeschüchtert wirkte, hakte die Mitarbeiterin weiter nach.
Aktion zum Thema "Kaffeefahrt"
So erfuhr sie, dass die Dame am selben Tag an einer Kaffeefahrt im Münsterland teilgenommen und dort einen Vertrag unterschrieben hatte. Da die Kundin den hohen Geldbetrag vor Ort weder bar noch mit Karte bezahlen konnte, war ein Mitarbeiter des niederländischen Unternehmens mit der 77-Jährigen direkt zu ihrer Sparkassen-Filiale nach Bochum gefahren, damit sie umgehend einen Kredit aufnimmt.
Weil die Kundin angab, von den Verkäufern massiv unter Druck gesetzt worden zu sein, informierte die Sparkassen-Beraterin sofort die Polizei. Das Geschäft kam nicht mehr zustande.
Für Anfang nächsten Jahres plant die Kripo mit der Verbraucherberatung Bochum Aktionen zum Thema „Kaffeefahrt“.

19:52
Tja, immer diese Konkurrenz xD
13:11
meinen Eltern wurden 2 Koffer voll mit Stutenmilch in Form von Pillen verkauft. Pro Koffer 695,00Euro.
Leider habe ich zu dieser Zeit den ganzen Mist nicht mitbekommen, ich wusste zwar das die beiden ständig diese "Kaffefahrten" machten aber angeblich "nur" wegen dieser kleinen Willkommens-Geschenke und das kostenlose Mittagessen in der Gastronomie.Am Anfang kamen von verschiedenen Anbietern der Kaffeefahrten ca. 7-8 Briefe in der Woche. Diese Abzocker schicken heute noch an meinen Vater (er ist seit 1nem Jahr verstorben) Post, obwohl ich diese scheiß Briefe mit Abs. verzogen oder verstorben ungeöffnet zurück sende. Hin und wieder habe ich mir einen Spaß gemacht und diesen scheiß mit utopischen Gästezahlen die mitfahren wollten ausgefüllt. Jetzt ist es so langsam weniger geworden, es kommen vielleicht noch drei- Briefe im Monat.